Vor einem Gebäude abgestellte Fahrräder
Foto: Hayat Wiersch

Unser neues Projekt stellt sich vor

Mit diesem Projekt möchten wir die deutschen Museen dazu anregen und dabei unterstützen, die konsequente Berücksichtigung der Besucherperspektiven auf das Museum für sich als Leitgedanken zu entdecken und in ihre Arbeit zu integrieren.

Das Museum von seinen Besuchern her denken, sie in ihrer Heterogenität anerkennen, sich ihren Bewertungen stellen, ihre Interessen, Wahrnehmungsweisen, Bedürfnisse und Einstellungen als wichtigen Bezugspunkt für alle Bereiche des Museums ernst nehmen und die eigene Arbeit mit Blick auf diese hinterfragen und weiterentwickeln – so kann das Museum für möglichst Viele Realität werden.

Doch was heißt das konkret? Wie kann das in der Praxis aussehen? Welche alltagstauglichen, auch mit begrenzten finanziellen wie personellen Mitteln umsetzbaren Konzepte gibt es? Worin liegen die Chancen der besucherorientierten Museumsarbeit, wo ihre Herausforderungen und Grenzen? Steht Besucherorientierung im Widerspruch zur Wissenschaftlichkeit des Museums?

Besucherorientierung ist ein vielgenanntes Schlagwort in der Diskussion um die Zukunftsfähigkeit der Museen. Bis von einer konsequenten Umsetzung in der Breite der Museumslandschaft gesprochen werden kann, ist es aber noch ein langer Weg.

Auf diesem Weg möchten wir die Museen mit diesem Projekt begleiten. Dabei setzen wir die folgenden drei thematischen Schwerpunkte: 1) Besucherforschung und Evaluation, 2) Besucherorientierte Sammlungsarbeit, 3) Querschnittsaufgabe Besucherorientierung.

Die Laufzeit des Projekts ist von März 2017 bis 2019. Weitere Informationen, auch zu den Möglichkeiten zur Beteiligung, folgen.

Ansprechpartnerin:
Sarah Metzler
Tel.: 030/84109517
office@museumsbund.de

Das Projekt wird gefördert von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.