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Geschichte & Definition 

Finanzierung & Verwaltung

In Deutschland ist allgemein anerkannt, dass zu den Aufgaben des Staates auch die Förderung der Kultur gehört. Für die Museen bedeutet dies, dass die Träger staatlicher Museen - Bund, Länder, Kommunen - auch deren finanzielle Basis sicherzustellen haben und auch private Museen unterstützen. Inzwischen haben öffentliche Träger bei zunehmend defizitären Haushalten Probleme, ihren Verpflichtungen nachzukommen. Deshalb wird seit längerem darüber nachgedacht, wie man Ausgaben senken und Einnahmen erhöhen kann. Zu beidem gab es viele Ideen und Experimente – erfolgreich wie auch kontraproduktiv. Patentrezepte gibt es nicht, die Übertragbarkeit gelungener Verfahren ist begrenzt.

 

Beim Bemühen um Kostensenkung führen Stellenabbau, untertarifliche Bezahlung, Etatkürzungen und Zentralisierung zwar zur Reduzierung der Ausgaben, aber zwangsläufig auch zur Verringerung der Leistungen. Ambivalent ist der auch bei leeren Kassen nicht zu stoppende "Museumsboom": Manche Neugründungen sind sinnvoll, viele lediglich teure Prestigeobjekte. Eine kritische Überprüfung der Neugründung von Museen ist daher erforderlich. Nicht bedachte Folgekosten erfordern häufig Gelder, die dann anderswo bzw. zum Erhalt der bestehenden Substanz fehlen.

 

Zur Verbesserung der Einnahmen haben sich Museen und Träger einiges einfallen lassen: Dienstleistungen wie Cafeterias und "Shops", die Einführung bzw. Erhöhung von Eintrittsgeldern oder die Vermietung von Räumen. Bei manchen Häusern haben sich GmbH oder Stiftung bewährt, womit vor allem die Einengung durch Verwaltungsvorschriften vermieden wird. Viele Häuser haben gute Erfahrungen mit der Budgetierung oder mit der Unterstützung durch Sponsoren. Der gelegentlich geforderte Verkauf von Museumsobjekten widerspricht der grundlegenden Aufgabe des Bewahrens. Der Vorstand des Deutschen Museumsbundes und der Vorstand von ICOM-Deutschland hat hierzu im November 2004 ein "Positionspapier zur Problematik der Abgabe von Sammlungsgut" veröffentlicht.


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