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HomeDas MuseumStrukturen > Länder & Kommunen und die Museen
Strukturen 

Die Förderungsmodalitäten der Länder und Kommunen unterscheiden sich nicht grundsätzlich von denen des Bundes. Auch sie fördern die Museen direkt durch Übernahme und Beteiligung an der Trägerschaft sowie durch institutionelle und projektbezogene Förderung.

 

Vom Land getragene Museen haben zwar jeweils nur einen geringen Anteil an der Museumslandschaft – in der Regel handelt es sich bei ihnen jedoch um die "Flaggschiffe" der Länder, deren Sammlungen meist aus feudalstaatlicher Tradition entstanden sind. Diese Museen sind meist direkt dem Kultusministerium des betreffenden Landes unterstellt und in die kameralistische Haushaltsführung eingebunden. Einrichtungen dieser Art stehen im administrativen Bereich derzeit im Mittelpunkt der Reformüberlegungen: Während staatsferne Trägerschaftsformen bisher vorrangig einen Finanzierungsmix für die betreffende Einrichtung sicherten, werden die Museen zunehmend entstaatlicht und in neue Rechtsformen, wie z. B. Stiftungen, überführt. Ein Großteil der Museen in der Bundesrepublik Deutschland befindet sich jedoch in kommunaler oder privater Trägerschaft.

 

Ein weiterer Aspekt in der Struktur des Museumswesens in Ländern und Kommunen ist die Vergabe von Fördermitteln für kommunale und private Museen. Hier vollzog sich in den neunziger Jahren des zwanzigsten Jahrhunderts eine dynamische Entwicklung: In mittleren und kleinen Gemeinden sowie auf dem Land wurden zahlreiche neue Museen erbaut, bauliche Veränderungen und Erweiterungen vorgenommen sowie der Stand der Dokumentation und die Ausstellungskonzeption erheblich verbessert. Besonders in ländlichen Regionen kam es zu einem Gründungsboom kleiner und meist von Vereinen getragener Museen.


 
 
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