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Weltkulturerbe

Die Generalkonferenz der UNESCO beschloss im November 1972 das „Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturgutes der Welt“. Schon in der Präambel wird festgehalten, dass „Teile des Kultur- und Naturgutes von außergewöhnlicher Bedeutung sind und daher als Bestandteil des Welterbes der ganzen Menschheit erhalten werden müssen.“ In seiner „Begriffsbestimmung des Kultur- und Naturgutes“, den Artikeln 1 und 2 endet jeder Absatz mit „... von außergewöhnlichem universellen Wert sind“. Die Übereinkunft bezieht sich ausschließlich auf solchermaßen definiertes Kulturgut, wobei jeder Vertragsstaat selbst festlegen soll, welche Güter in seinem Hoheitsgebiet dazu zählen sollen. Alle Unterzeichner erkennen die Erhaltung des so zusammengesetzten Weltkulturerbes als gemeinsame Aufgabe an. Die Bundesrepublik Deutschland traten dem Übereinkommen 1976 und die DDR 1989 bei.

 

Die Übereinkunft sieht die Schaffung eines „Komitees für das Erbe der Welt“ vor, welches eine „Liste des Erbes der Welt“ und eine „Liste des gefährdeten Erbes der Welt“ führt. Ende 2004 wurde der Dom zu Köln von der „Liste des Erbes“ in die „Liste des gefährdeten Erbes“ überführt, weil die Stadt Köln der Errichtung von Hochhausbauten zugestimmt hat, welche die visuelle Integrität des Domes beeinträchtigen. Die Museumsinsel in Berlin wird seit 1999 in der Liste des Erbes der Welt geführt. 2004 wurde der Muskauer Park, der teilweise in Polen liegt, in die Liste aufgenommen.

 

Die Finanzierung des genannten Komitees geschieht unter anderem durch Pflichtbeiträge der beigetretenen Staaten, zu großen Teilen aber auch aus Spenden. Das Komitee soll Hilfestellungen für den Erhalt des Weltkulturerbes geben und arbeitet deshalb eng mit nichtstaatlichen Organisationen zusammen, darunter ICCROM (International Centre for the Study of the Preservation and Restoration of Cultural Property), ICOMOS (International Council on Monuments and Sites / Internationaler Rat für Denkmalpflege) und IUCN (International Union for Conservation of Nature and Natural Ressources).


Links:

Übereinkommen zum Schutz des Kultur- und Naturerbes der Welt (1972)

World Heritage Center mit Liste der Weltkulturerbe-Stätten, Aufnahmeverfahren u.a.

International Centre for the Study of the Preservation and Restoration of Cultural Property (ICCROM)

International Council on Monuments and Sites (ICOMOS)

International Union for Conservation of Nature and Natural Ressources (IUCN)

International Council of Museums (ICOM)


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