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HomeDas MuseumThemen > Museen und lebenslanges Lernen
Themen 

In Zeiten, in denen Themen wie Lebenslanges Lernen, sozialer Wandel, interkultureller Dialog und Zielgruppenerweiterung auf der Agenda der Museen an Aktualität gewinnen, ist es nicht verwunderlich, dass Lebenslanges Lernen im Museum unter dem Museumspersonal ganz Europas großes Interesse auf sich gezogen hat.

Der Ausdruck „Lebenslanges Lernen“ wird überall in Europa verwendet, aber wie auch bei anderen Begriffen, die in einem Spektrum unterschiedlicher kultureller Traditionen und Zusammenhänge stehen, kann davon ausgegangen werden, dass er für verschiedene Menschen unterschiedliche Bedeutungen hat.

 

„Lebenslanges Lernen“ kann auf zwei Arten definiert werden:

 

- Die erste Definition betont die Bedeutung und Tragweite des Lernens als ein das ganze Leben begleitender Prozess im Unterschied zu der Art Bildung, wie sie Kinder und SchülerInnen erfahren. 

- Der zweite Gebrauch bezieht sich darauf, wie Lernen verstanden wird. Beim „formalen Lernen“ spricht man von einem Austausch zwischen den Lehrenden und SchülerInnen, bei dem die SchülerInnen von den Lehrenden angeleitet werden. Beim „Lebenslangen Lernen“ ist hingegen die Aktivität des Empfängers im Fokus des Interesses. Formales Lernen kann zwar den Anstoß geben, „Lebenslanges Lernen“ findet aber auch in zahlreichen anderen Formen und Ausprägungen statt: im Alltag, in zwischenmenschlichen Beziehungen und im kulturellen Austausch.

 

„Lebenslanges Lernen“ ist dadurch gekennzeichnet, dass es an jedem Ort stattfinden kann, nicht nur in Schulen, Universitäten und anderen Bildungseinrichtungen. Wenn es im öffentlichen und kulturellen Rahmen geschieht, dann meist zwanglos und freiwillig. Oft ereignet es sich formlos, ohne dass Genehmigung, Qualifikation oder Messung notwendig sind. Museen bieten die idealen Bedingungen für „informelles Lernen“. BesucherInnen verlassen das Museum mit einem Wissenszuwachs, sie haben Fähigkeiten, Verständnis oder Inspiration erlangt, die einen positiven Einfluss auf ihr Leben haben.

 

Weitere Informationen zu verschiedenen Lern- und Vermittlungsmethoden im Museum finden Sie hier.

 

Seit 2010 wird LEM - Das lernende Museum über das Grundtvig-Programm (EU-Bildungsprogramm für Lebenslanges Lernen) gefördert. Das Projekt dient dazu, ein europaweites Netzwerk von Museen und anderen Einrichtungen des kulturellen Erbes, die im Bereich des Lebenslangen Lernens aktiv sind, aufzubauen.


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