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Schädlingsbekämpfung
Museumsobjekte aus organischen Substanzen können durch Befall von Insekten und Mikroorganismen geschädigt oder sogar zerstört werden. Auch anorganisches Material wie Stein, Glas oder Metall kann biologischen Angriffen von Mikroorganismen ausgesetzt sein. Die klimatischen Umfeldbedingungen beeinflussen maßgeblich Ausmaß und Geschwindigkeit des Befalls durch Organismen. Deshalb muss das unmittelbare Umgebungsklima immer Bestandteil einer Betrachtung zum Schädlingsbefall und zur Schädlingsbekämpfung sein.
Der Nachweis von museumstypischen Schadorganismen, die Kenntnis ihrer Übertragungswege und ihrer Verbreitung sind erforderlich, um prophylaktische Schutzmaßnahmen ergreifen zu können, oder wenn nötig eine offensive Schädlings-bekämpfung einzuleiten.  einführende Literatur
 | Robert Fuchs: „Schädlingsbekämpfung an befallenem Schrift- und Archivgut. Neue Forschungen und Verfahren zur Schädlingsbekämpfung im Museum“, in: Dem "Zahn der Zeit" entrissen. Neue Forschungen und Verfahren zur Schädlingsbekämpfung im Museum (Veröffentlichung des Landschaftsverbandes Rheinland, Rheinisches Archiv- und Museumsamt, Publikationen der Abteilung Museumsberatung Nr. 2), Köln 1997, S. 53-83.
|  | David Pinninger: Insect pests in museums, London 1994.
|  | Keith O. Story: Approaches to pest management in museums, Washington DC 1985. |

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