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Bundesvolontärstagung 
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Ist weniger gleich mehr?

Museen zwischen Kulturkonsum & Kernaufgaben

 

Die 27. bundesweite Tagung der wissenschaftlichen und nicht-wissenschaftlichen Volontär*innen an Museen, Gedenkstätten, in der Denkmalpflege sowie in vergleichbaren kulturellen Einrichtungen findet vom 3. bis zum 5. März 2017 in Berlin statt. Auch ehemalige Volontär*innen sind herzlich eingeladen.

 

 




Die BVT – Fortbildung und Vernetzung aller Volontär*innen

Die BVT ist die größte Fortbildungsveranstaltung für Volontär*innen an Museen, Gedenkstätten, in der Denkmalpflege sowie in vergleichbaren kulturellen Einrichtungen. Auch ehemalige Volontär*innen sind herzlich eingeladen.

 

Auf der BVT bietet sich allem voran die Gelegenheit zum persönlichen Austausch – sei es über die Erfahrungen in und mit der eigenen Institution, über bundes- oder landesweite Entwicklungen bezüglich des Volontariats, sei es über aktuelle Themen, die die Kulturlandschaft bewegen.

 

Die BVT wird ehrenamtlich organisiert und durch den Arbeitskreis Volontariat beim Deutschen Museumsbund unterstützt. Im Leitfaden für ein vorbildliches Volontariat wird empfohlen, die BVT im Rahmen einer Dienstreise zu ermöglichen. Dieses bekräftigt Prof. Dr. Eckart Köhne, Präsident des Deutschen Museumsbunds. Der Brief an die Museumsdirektionen steht hier zum Download bereit.

Brief an die Museumsdirektionen

 

 


Das Tagungsthema

Höher! Weiter! Schneller! – Wir leben in einer Gesellschaft, in der MEHR Leistung, Flexibilität und Vielfalt tendenziell immer BESSER zu sein scheinen.

 

Dieser Trend hat auch die Museen erreicht. Mehr Besucher*innen, mehr Ausstellungen, mehr spektakuläre Museumsbauten und mehr Objekte in den Sammlungen. Allein quantitative Kriterien werden zum Garanten erfolgreicher Museumsarbeit erhoben.

 

Entgegen diesem Phänomen geht die BVT 2017 der Frage nach, ob nicht möglicherweise manchmal WENIGER gleich MEHR ist.

 

Wie ist damit umzugehen, dass trotz stagnierender, mitunter schrumpfender Museumsetats, weiterhin vielerorts neue Museen entstehen? Wird die besondere Qualität von Ausstellungen immer durch eine hohe Quantität an Besucher*innen verbürgt? Sollten wir dem stetigen Wachstum der Sammlungen mit der Deakzession von Objekten begegnen, wenn sich dadurch nicht nur der Raumbedarf verringern, sondern auch das Profil einer Sammlung schärfen lässt? Darf man gar darüber nachdenken, Sammlungen verschiedener Museen zusammenzulegen? Und sollte die Anzahl der zu schützenden Baudenkmäler weiter steigen oder wird kulturelles Erbe eher durch eine Transformation des Denkmalbegriffs bewahrt? Wie werden wir die musealen Kernaufgaben künftig bewältigen können, wenn die Formel WENIGER ist MEHR in der Museumspraxis bisher vorrangig in der Personalpolitik zur Anwendung kommt?

 

Gemeinsam wollen wir auf der BVT 2017 diskutieren, wie sich dem konstatierten Mengenwahn sinnvoll begegnen lässt.

 

 

Das Programm

Hier findet ihr den aktuellen Stand des Programms. 

Programm zur BVT 2017

 

Es wird spannende Impulse geben und ein Barcamp mit wechselnden Sessions. Das Orgateam konnte zudem zahlreiche Volontär*innen aus Berlin und Brandenburg für das Format "Volos führen Volos" gewinnen. Die neuesten Entwicklungen im Volontariat sind Thema eines Podiums.

 

Das BVT-Orgateam hält euch bei Facebook auf dem jeweils neuesten Stand.

BVT bei Facebook

 

Neuigkeiten erfahrt ihr auch im Newsletter des AK Volontariat.

Anmeldung zum Newsletter des AK

 

 

Die Anmeldung

Wir haben die Teilnehmer*innenzahl von 270 erreicht und die Anmeldung vorzeitig geschlossen. Ihr könnt euch aber auf die Warteliste setzen lassen.

 

Das Orgateam der BVT ist bemüht, im Rahmen der Tagung auf alle besonderen Bedürfnisse einzugehen. Teilt dem Team bitte mit, falls ihr diesbezüglich Wünsche habt.

bvt.berlin2017[at]gmail.com

 

Die Teilnahmegebühr in Höhe von 25 EUR ist in bar bei der Registrierung vor Ort zu entrichten.

 

 

 

Die Unterbringung

Das Team hatte für euch bis Mitte Februar ein Kontingent von 100 Einzelzimmern im A&O Hostel Berlin-Mitte reserviert. Das Kontingent wurde nicht erschöpft. Wenn Ihr euch noch eine Bleibe suchen müsst und die Gesellschaft von Mitvolos sucht, könnt ihr erfragen, ob noch Zimmer frei sind. Das Hostel liegt zentral und alle Veranstaltungsorte der BVT 2017 sind von dort aus gut zu erreichen. Die Zimmer kosten 58,50€ pro Nacht inklusive Frühstück. Hier bekommt Ihr mehr Infos zum Hostel:

Homepage A&O Hostel

 

Buchen könnt ihr telefonisch, per Fax oder Mail:

 

Per Telefon: 030 – 80 947 5110

Per Fax: 030 – 80 947 5190

Per Email: booking[at]aohostels.com

 

 

 

Die Veranstaltungsorte

Die Hauptveranstaltungsorte sind das Deutsche Technikmuseum, das Jüdische Museum und die Berlinische Galerie.

 

 



 

Das Barcamp

Die kommende BVT wagt das Experiment. Denn das Herzstück der Tagung bildet das Barcamp am Samstag. Barcamps, auch "Unkonferenzen" genannt, unterscheiden sich deutlich von klassischen Konferenzen. Anstelle gebuchter Referent*innen, gibt es hier nur Teilnehmer*innen.

 

Am Morgen des Veranstaltungstags wird spontan ein gemeinsames Programm aufgestellt. Dabei sind alle Anwesenden eingebunden! In dieser sogenannten Sessionplanung werden themenbezogene Diskussionsrunden oder Workshop-Konzepte vorgestellt. Dann werden Zeitfenster und Räume für die Veranstaltungen vereinbart. So entwickelt sich ein vielseitiges Programm, das ganz den Wünschen der Teilnehmer*innen entspricht.

 

Eure Ideen und Projekte sind also gefragt! Wie das genau funktionieren soll, erfahrt ihr bei youtube.

Was ist ein Barcamp? Einfach erklärt!

 

Das Konzept stellt dabei alle auf Augenhöhe. Zusammen mit dem aktiven Einbinden aller Personen, entsteht auf diesem Weg ein intensiver Wissensaustausch, es werden neue Ideen generiert, gemeinsame Projekte angestoßen und Kontakte geknüpft. Und nicht zu vergessen: es macht Spaß!

 

Natürlich dürft ihr auch schon im Vorfeld über mögliche Themen und Formate nachdenken. Teilt dem Team bitte auch mit, falls ihr dazu besondere Materialien benötigt.

 

Für die Moderation und Organsiation des Barcamps konnte das Orgateam Jan Theofel gewinnen.


Jan Theofel, geboren 1980 in Stuttgart, ist Informatiker, Blogschreiber sowie Barcamp-Organisator und Moderator. 2008 organisierte er das erste Barcamp in seiner Heimatstadt Stuttgart. Danach leitete er regelmäßig Barcamps, zum Beispiel für die Popakademie Mannheim oder für die GasVersorgung Deutschland. 2012 absolvierte er eine Coaching- und Psychotherapie-Ausbildung. Seit 2013 ist Theofel in Berlin, wo er 2015 das offene „Barcamp Berlin“, das erstmals 2006 stattfand, wieder ins Leben zurückgerufen hat.

 

Zu seiner Homepage findet ihr
hier

 

 

 

 

Die Impulsreferent*innen

Angeregt wird das Barcamp von den Impulsvorträgen, die am Freitagnachmittag geplant sind.

 

 

 


Armin Klein

Den Anfang macht Prof. Dr. Armin Klein (*1951). Er wird sich und uns fragen: "Ist weniger gleich mehr? Eine kritische Betrachtung der deutschen Museumslandschaft."

 

Nach seinem Studium der Germanistik, Politikwissenschaft und Philosophie war Armin Klein u.a. von 1981 bis 1994 Kulturreferent der Universitätsstadt Marburg/Lahn. Seit 1994 ist er Professor für Kulturmanagement und Kulturwissenschaft am Institut für Kulturmanagement in Ludwigsburg. Er hat zahlreich zu den Themen Kulturmanagement, Kulturmarketing und Kulturpolitik publiziert.

 

 

 

Anja Dauschek

Unsere zweite Impulsreferentin ist Prof. Dr. Anja Dauschek (*1966), die erst kürzlich ihre Stelle als Direktorin des Altonaer Museums in Hamburg angetreten hat. Provokant stellt sie die Frage "Ist weniger gleich mehr? Wie viele Sonderausstellungen schafft ein Museum?"

 

Anja Dauschek studierte Sozialwissenschaften an der Ludwig-Maximilians-Universität München und Museum Studies an der George Washington University, Washington D.C und promovierte im Fach Volkskunde an der Universität Hamburg.

Sie hat bisher u.a. als Beraterin bei der international tätigen Museumsberatung LORD Cultural Resources (2000 – 2006) und als Leiterin des Planungsstabes, der für den Aufbau des Stadtmuseums in Stuttgart verantwortlich war (2007 – 2016) gearbeitet. Ebenso hat Anja Dauschek verschiedene Lehraufträge im Bereich Museumsmanagement an der Freien Universität Berlin und der Universität Hamburg angenommen und auch zahlreich zum Thema publiziert, u. a. "Museen neu denken. Perspektiven der Kulturvermittlung und Zielgruppenarbeit" (Bielefeld, 2008).

 

 

 

 



Léontine Meijer-van Mensch

Als drittes wird die Historikerin und Museologin Léontine Meijer-van Mensch zum Thema "Ist weniger gleich mehr? Sammeln mit Bravour – Zwischen proaktivem Sammeln und Sammelsurien" sprechen.

 

Sie war an der Reinwardt Akademie in Amsterdam als Dozentin für museologische Theorie und Berufsethik tätig und hat für verschiedene Museen in Europa gearbeitet, u.a. als stellvertretende Direktorin des Museums Europäischer Kulturen – Staatliche Museum zu Berlin. Ab Februar 2017 wird Léontine Meijer-van Mensch die Programmdirektorin im Jüdischen Museum Berlin. Ihre Arbeits- und Forschungsschwerpunkte sind partizipative Strategien in der Museumsarbeit. Dabei setzt sie sich für eine Hinwendung zur Gegenwart sowie für eine Stärkung der gesellschaftlichen Rolle von Museen ein.

 

 

 

 

Die Podiumsdiskussion: "Was lange währt, wird endlich gut? Das Volontariat als Ausbildungsverhältnis"

Eine Podiumsdiskussion leitet die BVT ein. Der "Leitfaden für das wissenschaftliche Volontariat am Museum" wird aktuell vom Deutschen Museumsbund (DMB) überarbeitet. Er umreißt Inhalte und Ziele des wissenschaftlichen Volontariats.

 

Leitfaden für das wissenschaftliche Volontariat am Museum

 

Das Volontariat soll in der künftigen Fassung eine deutlichere Verankerung als Ausbildungsverhältnis erfahren. Sind damit alle volontärischen Belange zufriedengestellt?

 

Ulrike Stottrop, Volontärsbeauftragte beim DMB, Lea Friederike Schott, Sprecherin des AK Volontariat, und Nicolas Rupp, der für die Evaluation des Fragebogens zur "Situation der Volontär*innen" verantwortlich ist, diskutieren diese und andere volontariatsbezogene Entwicklungen.

 

 

Ulrike Stottrop

Als studierte Geologin begann Ulrike Stottrop ihren beruflichen Werdegang als Mitarbeiterin der Universität Essen. Seit 1984 arbeitet sie am Ruhr Museum. Zunächst war sie Leiterin der Abteilung Geologie/Naturkunde, von 1986 bis 2007 stellvertretende Direktorin des Ruhrlandmuseums und seit 2008 ist sie Leiterin des Fachbereichs Sammlung und Forschung sowie Stellvertreterin des Direktors. Als Fachgruppen-Sprecherin vertrat sie zwischen 2004 bis 2008 im Deutschen Museumsbund die Belange der Naturwissenschaftlichen Museen. 2011 wurde sie von den Mitgliedern zur Beisitzerin in den Vorstand des Deutschen Museumsbunds gewählt. Seit 2014 ist Ulrike Stottrop außerdem Mitglied der Expertenkommission für das Museumsgütesiegel Niedersachsen und Bremen.

Ulrike Stottrop ist Ansprechpartnerin aller Volontär*innen beim DMB.

 

 



Lea Friederike Schott

Lea Friederike Schott ist wissenschaftliche Volontärin am Museum für Naturkunde Chemnitz. Ihr Studium der BioGeo-Analyse absolvierte sie an der Universität Trier. An der Universität Bayreuth schloss sie ihren Master der Biodiversität & Ökologie ab.

 

Als Ökologin mit botanischem Schwerpunkt hat sie seit September 2015 als wissenschaftliche Volontärin am Museum für Naturkunde in Chemnitz die Möglichkeit, beide Forschungszweige miteinander zu verknüpfen. Neben ihrem Einsatz in der Botanischen Sammlung und der Forschung, engagiert sie sich insbesondere in der Museumspädagogik. Als Bundessprecherin des AK Volontariat ist sie die erste Ansprechpartnerin aller Volontär*innen und vertritt deren Interessen gegenüber dem DMB.

 

 

 

Nicolas Rupp

Sein Studium der Volkskunde/Europäischen Ethnologie, Neueren und Neuesten Geschichte sowie Soziologie hat Nicolas Rupp an der Julius-Maximilians-Universität in Würzburg abgeschlossen. Ein besonderer Fokus seines Magisterstudiums lag auf dem Thema Spiel und Sport im kulturhistorischen Kontext. Nach seinem Ausflug in die Welt des Sportjournalismus ist er seit Januar 2016 wissenschaftlicher Volontär im Bereich Presse- und Öffentlichkeitsarbeit in der Stiftung Kloster Dalheim – LWL-Landesmuseum für Klosterkultur im Kreis Paderborn.

Im AK Volontariat gestaltet, betreut und evaluiert er die Studie "Situation der Volontär*innen".




Die Verleihung des "Goldenen V"

Die Preisträger*innen des "Goldenen V" werden beim Get Together in der Berlinischen Galerie verkündet. Ausgezeichnet mit dem Preis werden Institutionen, die herausragende Leistungen in der Qualifizierung des wissenschaftlichen Nachwuchses erbringen konnten.

 

Mit der Prämierung möchte der AK Volontariat kreativen Ansätzen und Lösungen eine Öffentlichkeit geben. Die eingereichten Best Practice-Beispiele sollen eine positive Grundlage für individuelle Verhandlungen schaffen, eine Plattform für kreative Anregungen – für Volontär*innen und museale Einrichtungen gleichermaßen.

 

Noch bis zum 22. Februar habt ihr die Möglichkeit, euch zu bewerben. Eure Vorschläge richtet bitte an den AK Volontariat.

ak-volontariat[at]museumsbund.de

 

Teilnahmebedingungen und nähere Informationen findet ihr unter "Aktuelles" auf der Homepage des AK.

Das Goldene V 2017

 

 

Volos führen Volos

Am Sonntag, den 5. März, führen euch Volontär*innen aus Berlin und Brandenburg vor und hinter den Kulissen ihrer Häuser. Eine vollständige Übersicht über das Führungsprogramm findet ihr

hier


Das Organisationsteam

Bei Fragen wendet euch an das BVT-Orgateam.

bvt.berlin2017[at]gmail.com

 

Das Orgateam freut sich auf euch!

 

 

Stephanie Thom | Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin

Melanie Kölling | Deutscher Museumsbund e.V.

Rebecca Lepadus | Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin

David Studniberg | Stiftung Jüdisches Museum Berlin

Kim Mildebrath | Berlinische Galerie – Landesmuseum
für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur

Julia Schubert | Berlinische Galerie – Landesmuseum
für Moderne Kunst, Fotografie und Architektur

Sandra Stahl | Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin

Kristin Witte | Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück/Stiftung Brandenburgische Gedenkstätten

Florian Müller | Stiftung Deutsches Technikmuseum Berlin

Maria Obenaus | Staatliche Museen zu Berlin

Giulia Paparo | Futurium

Maria Brand | Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt – Landesdenkmalamt Berlin

 

 

Wer sich einen Eindruck von der Gruppenarbeit verschaffen möchte, findet dazu Impressionen auf Facebook. 

BVT bei Facebook

 

 

 

 


 
 
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