AG Aus- und Weiterbildung
Das Naturkundemuseum steht vor der gewaltigen Aufgabe, sich selbst als den Ort zu präsentieren, an welchem sich naturkundlicher Gegenstand, Wissen und Gesellschaft kreuzen. Das setzt einen gegenüber der universitären Ausbildung in den Naturwissenschaften erweiterten Zugang zu den Objekten und Phänomenen voraus, der auch kulturwissenschaftliches Wissen sowie Kenntnisse formaler und ästhetischer Prinzipien der Objektpräsentation mit einschließt.
Das bedeutet in der konkreten Umsetzung für eine AG "Aus- und Weiterbildung“ zunächst Hilfe zur Selbsthilfe anzubieten:
![]() | Überblicke schaffen über museologierelevante Tagungen, Treffen, Workshops |
![]() | Überblicke schaffen über Studiengänge in Museologie |
![]() | Überblicke schaffen über gängige Konzepte, Ideen, Diskurse, Köpfe |
Darüber hinaus ist zu überlegen, ob nicht auch aus den eigenen Reihen konkrete Weiterbildungsmöglichkeiten angeboten werden sollten, deren Themen speziell auf naturkundliche Probleme zugeschnitten sein müssten. Es ist hier an einzelne Seminare etwa über Gestaltung, Kommunikationsdesign, Ausstellungsorganisation, aber auch Inventarisierungsmethoden, historische Recherchen in der eigenen Sammlung etc., sowie Verwaltungsstrukturen (Trägerschaften und ihre jeweils verschiedenen Bedingungen) zu denken, die von zuständigen Experten abgehalten würden.
Schließlich könnte die (weiterbildende) Diskussion innerhalb der Sektion Naturkunde dadurch belebt werden, dass man ein Internetforum einrichtet, um sich über besuchte Ausstellungen oder andere spezielle Themen auszutauschen.
Kontakt:
Günter Wahlefeld
Naturkundemuseum Reutlingen