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Kultur macht stark - Bündnisse für Bildung 
Aktuelles

Das aktuelle Förderprogramm endet zum 31.12.2017. Der Deutsche Museumsbund plant, sich für eine Folgeförderung im Programm „Kultur macht stark 2“ zu bewerben.

Weitere Informationen finden Sie voraussichtlich ab der 2. Jahreshälfte 2017 hier.


Eckpunkte des Projektes „Von uns – für uns! Die Museen unserer Stadt entdeckt. Ein Aktionsprogramm für Kinder und Jugendliche“

 

Mit dem Programm schließt sich der Deutsche Museumsbund e.V. der Initiative „Kultur macht stark an. Bündnisse für Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung an, um auch Kinder und Jugendliche für das Museum zu gewinnen, die von Hause aus nur wenig oder gar nicht mit dem Thema Kultur und Museum in Berührung gekommen sind. Im Rahmen des Projektes haben sie die Möglichkeit, ihren eigenen Zugang zum Museum zu suchen und zu finden.

Die nächste Antragsfrist endet am 31.10.2016.

Informationen finden Sie unter www.museum-macht-stark.de.

 

Fünf Schritte sind Bestandteil der zu fördernden Maßnahmen:

 

Schritt 1: Museumspädagogische Outreach-Projekte

Kinder und Jugendliche werden für eine aktive Teilnahme am Projekt gewonnen: Durch Outreach-Projekte erreicht die Museumspädagogik Kinder und Jugendliche vor Ort  und kommt etwa über die Methode des „Museumskoffer“ mit ihnen ins Gespräch über das Museum sowie über ihre eigenen Interessen und Wünsche. Dazu gehen MuseumsmitarbeiterInnen sowie qualifizierte Ehrenamtliche u.a. in Kindergärten, Schulen, Kinder- und Jugendfreizeit-einrichtungen. Im Mittelpunkt steht, die Kinder/ Jugendlichen mit verschiedenen Aspekten des Museum bekannt zu machen und ihnen Möglichkeiten ihrer Mitgestaltung am Projekt zu vermitteln.

 

 

Schritt 2: Qualifikation von Peer-Teamern

Ältere Kinder (ca. 10 Jahre) und Jugendliche werden von Experten für ihre Aufgabe im Museum vorbereitet: Um Gleichaltrigen oder Jüngeren einen Zugang zum Museum zu vermitteln, werden sie in partizipativen Workshops mit Blick auf museale, soziale und mediale Inhalte als Peer-Teamer ausgebildet. Sie erhalten einen intensiven Einblick in Inhalte und Arbeit eines Museums sowie z.B. ein Coaching für ihre Rolle als ‚Botschafter’ von Museumsinhalten oder ein mediales Training, das ihnen ermöglicht, einen Film, einen Audio-Guide o.ä. als Projektergebnis zu erstellen.

 

 

Schritt 3: Gemeinsam Museen entdecken/erleben

Ziel der Maßnahme ist das intensive und gemeinsame Kennenlernen von Museen mit einer Gruppe von mind. 8 (und bis zu 12) Kindern/ Jugendlichen unter Anleitung je eines Peer-Teamers auf Augenhöhe. Gemeinsam erkunden sie das Museum, und konzipieren und erstellen in verschiedenen Workshops unter fachlicher Begleitung ein „Museums-Porträt“ als Ergebnis ihrer Museums-Erkundungen. Jeder Teilnehmer erhält abschließend einen „Museumspass“, der zu einem späteren Besuch des Museums zusammen mit Freunden oder Familie berechtigt.

 

 

Schritt 4:  Präsentationen für die Öffentlichkeit

In einem besonderen Rahmen präsentieren am Projekt beteiligte Kinder/ Jugendliche die Ergebnisse ihrer Museums-Erkundungen und die „Museums-Porträts“ in einem von ihnen entwickelten kreativen Format: etwa einer kleinen Ausstellung,  einer öffentlichen Abschlussveranstaltung, einer Aufführung. Eltern, Familie und Freunde werden explizit zur Teilnahme eingeladen.

 

 

Schritt 5: Auswertung und Nachhaltigkeit

In einem gemeinsamen qualifizierenden Workshop der  Peer-Teamer und teilnehmenden Bündnispartner wird der Projektverlauf gemeinsam reflektiert, die Ergebnisse  zur Optimierung und Übertragbarkeit der Maßnahmen in Zukunft aufgearbeitet und die „Museums-Porträts“ im Internet veröffentlicht.

 

 

Zielgruppe

Zielgruppe sind vor allem bildungsbenachteiligte Kinder und Jugendliche vom Vorschulalter (mind. 5 Jahre) bis 18 Jahren.  Der Zugang zur Zielgruppe muss über mindestens einen der Bündnispartner gewährleistet werden, der über gute Kenntnisse der sozialräumlichen Bedingungen in der jeweiligen Stadt/Region verfügt und weiß, wo und wie die Zielgruppe am besten erreicht werden kann. Auch Kinder und Jugendliche, die etwa in Landkreisen fernab von Museen leben, sollen durch das Projekt erreicht werden.

 

Das Programm „Von uns – für uns! Die Museen unserer Stadt entdeckt." ist Teil der Initiative „Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung" des Bundesministeriums für Bildung und Forschung. Es richtet sich an Kinder und Jugendliche, die erschwerten Zugang zur Kulturellen Bildung haben. Ziel des Deutschen Museumsbundes ist es, Kinder und Jugendliche für das Museum zu gewinnen, die von Hause aus nur wenig oder gar nicht mit dem Thema Kultur und Museum in Berührung gekommen sind. Im Rahmen des Projektes haben sie die Möglichkeit, ihren eigenen Zugang zum Museum zu suchen und zu finden.

Der Deutsche Museumsbund, 1917 gegründet, ist die bundesweite Interessenvertretung der deutschen Museen und ihrer Mitarbeiter. Er widmet sich seit vielen Jahren Fragen rund um die erfolgreiche Vermittlung von Bildung im Museum – dies sowohl im Rahmen von Veranstaltungen, als auch in Projekten sowie durch Publikationen. Beispiele sind u.a. die Jahrestagung des Verbandes zum Thema „Chefsache Bildung" (2009), das langjährige Projekt „schule@museum" (2004 – 2011), das Strukturen und Langfristigkeit in der Zusammenarbeit von Schulen und Museen förderte. Das Projekt „KulturGut vermitteln – Museum bildet!" erfasste darüber hinaus in seiner Datenbank unter www.museumbildet.de Programme der Kulturellen Bildung aus über 1.000 Museen bundesweit. Darüber hinaus veröffentlichte der Deutsche Museumsbund Leitfäden für die praktische Museumsarbeit wie die „Qualitätskriterien für Museen: Bildungs- und Vermittlungsarbeit" (2008) oder aber den Leitfaden „schule@museum - Eine Handreichung für die Zusammenarbeit" (2011).

Das Programm „Von uns – für uns! Die Museen unserer Stadt entdeckt." des Deutschen Museumsbundes versteht sich als weiterer Baustein zur Öffnung der Museen für unterschiedliche Zielgruppen.


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