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Museen und lebenslanges Lernen 

Internationale Konferenz

Hauptteil des Projektes, das im November 2009 startete und bis einschließlich Oktober 2010 lief, war eine internationale Konferenz vom 23. bis 24. September 2010 in Kopenhagen/ Dänemark:

 

Die Tagung in Kopenhagen brachte rund 150 Vertreterinnen und Vertreter von Museen, Bildungseinrichtungen, Dachorganisationen und Verbänden aus 19 Ländern zusammen. Im Fokus standen Fragestellungen zum Verständnis des Alterns und zu den Möglichkeiten und Chancen, die entsprechende Angebote einem älteren Zielpublikum bieten.

„Es ist niemals zu spät, etwas zu lernen“ – dies war einer der Kernsätze, den viele Museumskollegen aus ihren Erfahrungen mit entsprechenden Programmen heraus vollauf bestätigen konnten. An der Tagung nahmenferner Gerontologen und Gesellschaftswissenschaftler teil, die in ihren Beiträgen betonten, dass der Mensch während seines Lebens immer lernfähig bleibe und auch noch in hohem Alter Neues aufnehmen könne. Dabei sei es nicht notwendig, ausschließlich spezielle Programme zu entwickeln. Viele Angebote für alle Altersstufen, dazu einige für Ältere – diese Mischung fand sich ebenfalls in den Praxisbeispielen der Museen wieder, die vorgestellt wurden. Eng verknüpft mit dem lebenslangen Lernen ist an vielen Museen das Ehrenamt. Ältere Menschen engagieren sich gerne für kulturelle Einrichtungen und sind damit nicht nur (oftmals unentbehrliche) Helfer und Mitarbeiter, sondern auch Botschafter „ihres“ Museums.

In den kommenden Jahren wird die Vernetzung von Museen und Erwachsenenbildung mit einem neuen Projekt unter dem Namen „LEM – The learning Museum“ mit dem Deutschen Museumsbund als Projektpartner weitergeführt. Die neu eingerichtete Website www.lemproject.eu soll dazu diesen, den Austausch unter den Museen und Bildungseinrichtungen zu fördern und für Projekte aus dem Bereich der Erwachsenenbildung oder des Ehrenamtes Partner zu finden. Ziel ist es, den Kontakt der an der Bildungsarbeit beteiligten Wissenschaftler, Pädagogen und Vermittler zu fördern und über Austauschprogramme zu intensivieren. Anregungen hierfür bietet das Buch „Museen und Lebenslanges Lernen - Ein europäisches Handbuch“, das der Deutsche Museumsbund unlängst in deutscher Übersetzung veröffentlicht hat. Der Band versteht sich als Instrument zur Planung von Vermittlungsprogrammen und deren Umsetzung sowie zur längerfristigen Konzeptplanung und Umstrukturierung im Bereich der Vermittlungsabteilungen. Das Handbuch kann auch im Rahmen von Fortbildungen und als Basis für den Austausch unter Kollegen genutzt werden.

 

Um die Ergebnisse der Konferenz langfristig zu verankern, wird zusätzlich eine Internetseite erstellt, die alle relevanten Informationen zu diesem Thema (Akteure, Richtlinien und Inhalte, Unterstützungsprogramme und –einrichtungen, Best-Practices, relevante Literatur, Linklisten u.a.) bereitstellt.

Sie soll weiterhin als Plattform für die Akteure der Konferenz im Voraus und Nachhinein dienen, auf der Informationen und Erfahrungen ausgetauscht werden können und Folgeaktivitäten koordiniert werden. Zusätzlich sollen Printmaterialien produziert und verbreitet werden, die die Ergebnisse der Konferenz und des Projektes dokumentieren.

Diskussionen und Ergebnisse rund um die Konferenz

Besuchen Sie das Moodle-Tool der "Museums meet Adult Educators"-Konferenz hier.

Die Ergebnisse aller Teilnehmer werden dann in einem Toolkit zusammengestellt und zur Verfügung gestellt.


Internationale Konferenz
 
 
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