Wir
Mitgliedschaft
Museumskarte
Aktuelles
Das Museum
Projekte
Publikationen
Fachgruppen & Arbeitskreise
Aus- und Weiterbildung
Kulturpolitik
Links
KontaktSuchenEnglishtweetfacebookrssNewsletteraaa
   
HomeWirGeschichte > Die Zeit nach 1945
Geschichte 

Während der NS-Zeit war die Abteilung für Naturwissenschaftliche Museen im Deutschen Museumsbund am längsten aktiv. Sie war es auch, die nach dem Zweiten Weltkrieg im Westen Deutschlands die Initiative ergriff und im Jahr 1949 als erste Abteilung wieder auflebte. Die kulturgeschichtlichen Museen und Kunstmuseen folgten 1957. In einer außerordentlichen Mitgliederversammlung dieser beiden Fachgruppen wurde der Deutsche Museumsbund am 12. April 1960 in Hannover dann neu konstituiert. Zu dieser Zeit war neben der persönlichen bereits die korporative Mitgliedschaft eingeführt, so dass der Verband sowohl als Personal- als auch als Fachverband fungieren konnte.

 

Im Zuge einer strukturellen Umwandlung des Deutschen Museumsbundes gaben die beiden Fachgruppen ihre bisherige Selbstständigkeit auf und gliederten sich mit der Neufassung der Satzung am 17. Februar 1972 in Hannover dem Gesamtverband ein. In den Folgejahren entwickelte der Deutsche Museumsbund sein Profil: mit der Beratung von politischen und kulturpolitischen Gremien, der Herausgabe von Publikationen sowie der Durchführung von Öffentlichkeitsarbeit für Museen. Die seit 1976 regelmäßig durchgeführte statistische Erhebung von Besuchszahlen übernahm ab 1982 das Institut für Museumskunde – Staatliche Museen zu Berlin.

 

Mit dem Bau der Berliner Mauer wurde die endgültige Trennung des ost- und westdeutschen Museumswesens vollzogen und 1965 in der DDR der Rat für Museumswesen gegründet. Er war beim Ministerium für Kultur angesiedelt und gab die Zeitschrift "Neue Museumskunde" heraus. Während der Deutsche Museumsbund in der Bundesrepublik als repräsentative Vertretung der deutschen Museen galt und Verbindungen zur Ständigen Konferenz der Kultusminister, zum Deutschen Städtetag, zum Wissenschaftsrat, zum Auswärtigen Amt und der UNESCO unterhielt, war es Aufgabe des Rates für Museumswesen, die Entwicklung eines einheitlichen sozialistischen Museumswesens zu fördern.

 


 
 
Sitemap | Impressum | Seite drucken