Leiter*in Bereich Informations- und Kommunikationstechnik

Stiftung Jüdisches Museum Berlin

Berlin

Das Jüdische Museum Berlin gehört seit seiner Eröffnung 2001 zu den herausragenden Institutionen in der europäischen Museumslandschaft. Mit seinen Ausstellungen und seiner Sammlung, den Veranstaltungen und der pädagogischen Arbeit ist das Museum ein lebendiger Ort der Reflexion über jüdische Geschichte und Kultur in Deutschland. Seine 2012 gegründete Akademie widmet sich aktuellen gesellschaftspolitischen Themen.

Das Jüdische Museum Berlin – bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts – sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Leiter*in für den Bereich Informations- und Kommunikationstechnik

Entgeltgruppe 13 TVöD (Bund), Vollzeit.

Kennziffer 20/2017

 

Die Einstellung erfolgt zunächst befristet im Rahmen einer Krankheitsvertretung des derzeitigen Leiters. Es ist eine anschließende Weiterbeschäftigung mit der Option auf Entfristung vorgesehen, da der Leiter auf absehbare Zeit altersbedingt ausscheiden wird.

Aufgaben

Der*die Leiter*in ist der Direktion unterstellt und verantwortet die Gewährleistung der operativen Informationsverarbeitung sowie der Verfügbarkeit und Funktionsbereitschaft aller vorhandenen IT-Systeme des Jüdischen Museums Berlin. Im Einzelnen umfasst das:

  • Leitung des Bereichs mit aktuell drei Mitarbeiter*innen
  • Mitarbeit an der IT-Strategie des Jüdischen Museums Berlin sowie Weiterentwicklung des IKT-Bereichs: Technische, strategische sowie organisatorische Planung und Umsetzung von IT-Lösungen, Optimierung/Einführung von Verfahren unter Berücksichtigung übergeordneter Ziele und in enger Zusammenarbeit mit den Fachbereichen
  • Planung, Steuerung und Überwachung (bereichsübergreifender) IT-Projekte sowie Gremienarbeit
  • Entwicklung und Umsetzung von Konzepten für das IT-Risiko- und IT-Sicherheitsmanagement
  • Koordinierung, Überwachung und Steuerung sämtlicher IT-Systeme (IT-Infrastrukturen, Applikationen, IT-Architekturen und IT-Services)
  • Beratung der Direktion und der Fachbereiche hinsichtlich der informationstechnischen Umsetzung der Fachaufgaben sowie zu IT-Fragestellungen
  • Steuerung und Koordination der Zusammenarbeit mit externen Dienstleistern
  • Budgetverantwortung und Kostenmanagement

 

Anforderungen

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Master / Diplom) in der Studienrichtung (Wirtschafts-)Informatik oder in einer vergleichbaren Fachrichtung oder nachgewiesene gleichwertige Fähigkeiten und Erfahrungen
  • Nachgewiesene Erfahrungen in der Durchführung von mittleren und großen IT-Projekten
  • Sehr gute Kenntnisse im Bereich Server/Clients, Storage, Virtualisierung, Netzwerktechnologie, Datenbankmanagementsysteme, Backupsysteme, VoIP-Infrastruktur, Website und Content-Management-Systeme
  • Sehr gute Kenntnisse in der IT-Sicherheit und im IT-Servicemanagement
  • Kenntnisse der digitalen Trends und Herausforderungen
  • Ausgewiesene Fähigkeit zum interdisziplinären, strategischen Denken
  • Ausgeprägte Kommunikationskompetenz, Verhandlungsstärke, Kostenbewusstsein, Teamfähigkeit und Serviceorientierung
  • Hohes Maß an Organisationstalent, Durchsetzungsvermögen, Belastbarkeit, Flexibilität sowie Verantwortungsbewusstsein
  • Wünschenswert: Leitungserfahrung im IT-Bereich, idealerweise in der öffentlichen Verwaltung, kooperativer, integrativer und motivierender Führungsstil sowie gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift

 

Die Stiftung Jüdisches Museum Berlin gewährleistet die Gleichstellung von Frauen und Männern nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes.

Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre aussagekräftige Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie unter Angabe der Kennziffer 20/2017 bis zum 30. Juli 2017 (zur Wahrung der Frist gilt der interne Eingangsstempel) bitte an:

Stiftung Jüdisches Museum Berlin,

Personalbereich

 Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin

oder in elektronischer Form an die E-Mail-Adresse:

 

personalbereich@jmberlin.de

 

Bei Bewerbungen per E-Mail sind die Unterlagen in einem PDF-Dokument mit einer maximalen Größe von 10 MB zusammenzufassen.

Wir machen darauf aufmerksam, dass schriftlich eingereichte Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt werden. Es wird darum gebeten, ausschließlich Kopien einzureichen und auf das Übersenden von Bewerbungsmappen zu verzichten. Die Unterlagen werden nach einer Aufbewahrungsfrist von zwei Monaten nach Abschluss des Verfahrens vernichtet.

Nähere Auskünfte zur Tätigkeit erteilt Ihnen Herr Durmus unter der Rufnummer 030 – 25993577. Rückfragen zum Verfahren richten Sie bitte an Frau Krüger unter der Rufnummer 030 – 25993403.

Achtung! Bitte senden Sie Ihre Bewerbungen direkt an die Einrichtung, die die Stelle ausschreibt, und nicht an den Deutschen Museumsbund. Wenn in der Ausschreibung keine E-Mail-Adresse angeben ist, sind Online-Bewerbungen nicht erwünscht. Vielen Dank!

Bewerbungsende: 30.07.2017