Die Kulturstiftung des Bundes stellt ab 2027 weitere 10 Millionen Euro für die zweite Phase ihres Förderprogramms „Übermorgen – Neue Modelle für Kulturinstitutionen“ bereit. Ziel ist es, dass Kulturinstitutionen gemeinsam mit Politik und Verwaltung mutige Zukunftsmodelle entwickeln und umsetzen. Anträge können ab Herbst 2026 gestellt werden, bis zu 20 Projekte werden gefördert.
Unterstützt werden visionäre Transformationsvorhaben, die bestehende Strukturen grundlegend verändern – etwa durch neue Organisations- und Führungsmodelle, innovative Finanzierungsformen, spartenübergreifende Kooperationen oder eine stärkere Öffnung zur Stadtgesellschaft. Die geförderten Projekte sollen Modellcharakter haben und ihre Erfahrungen weitergeben.
Die Fördersumme liegt zwischen 300.000 und 600.000 Euro pro Projekt, die Laufzeit reicht von 2027 bis 2030. Voraussetzung ist, dass die neuen Strukturen nach Ende der Förderung ohne zusätzliche Mittel dauerhaft weitergeführt werden können.
Antragsberechtigt sind Kulturinstitutionen in deutschen Großstädten mit mehr als 100.000 Einwohner:innen, unabhängig von einer Teilnahme an der ersten Programmphase.
Zentraler Bestandteil des Programms ist der Wissenstransfer: Jede geförderte Einrichtung begleitet mindestens zwei weitere Institutionen. Ergänzt wird dies durch bundesweite Austauschformate, einen europäischen Fachkongress und Kooperationen mit Fachverbänden und dem Deutschen Städtetag.
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