Die Stiftung Genshagen lädt gemeinsam mit dem Polnischen Institut Berlin, dem Institut français Berlin, der Kulturstiftung der Länder sowie der Staatsbibliothek zu Berlin – Stiftung Preußischer Kulturbesitz zur deutsch-französisch-polnischen Fachkonferenz „Kulturgutschutz im Weimarer Dreieck“ ein. Die eintägige Veranstaltung findet am 22. September 2026 in der Staatsbibliothek zu Berlin (Unter den Linden 8, 10117 Berlin) statt und widmet sich aktuellen Herausforderungen und Perspektiven des Kulturgutschutzes in Europa.
Ziel der Konferenz ist es, den fachlichen Austausch zwischen Deutschland, Frankreich und Polen zu stärken und unterschiedliche Herangehensweisen an den Schutz von Kulturgütern sichtbar zu machen. Gemeinsam sollen Erfahrungen, bewährte Verfahren und neue Impulse zusammengetragen werden, um Debatten anzuregen, gegenseitige Beratung zu fördern und künftige Kooperationen für einen verantwortungsvollen Umgang mit Kulturgütern zu unterstützen.
Im Rahmen der Podiumsdiskussion „Lokale Zusammenarbeit und Notfallpläne im Katastrophenfall“ diskutiert auch Sylvia Willkomm, Geschäftsführerin des Deutschen Museumsbundes, gemeinsam mit weiteren Expert:innen über die Vorbereitung von Kultureinrichtungen auf Krisen- und Katastrophensituationen. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach der Verantwortung für die Entwicklung und Umsetzung von Notfallplänen, deren praktische Erprobung sowie die Einbindung lokaler Netzwerke zur Unterstützung von Kulturinstitutionen. Darüber hinaus werden Möglichkeiten einer grenzüberschreitenden Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Frankreich und Polen bei Schulungen und Notfallvorsorge erörtert.
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