Mit dem Projekt „Landschaftsentdecker“ macht sich das Museum Alte Schäferei Ahorn gemeinsam mit Ehrenamtlichen aus der Region auf den Weg, die historische Kulturlandschaft neu zu entdecken und das Museum als lernende Organisation weiterzuentwickeln. Geteilte Verantwortung, experimentelle Formate und kontinuierliche Reflexion stärken Beteiligung, eröffnen neue Perspektiven auf „Heimat“ und verändern die Führungs- und Arbeitskultur nachhaltig.
„Wir haben gelernt, Museumsarbeit als gemeinsamen Lernprozess zu verstehen: Ehrenamtliche, Team und Partner teilen Verantwortung, Irritationen gehören dazu – und genau darin entsteht Bewegung und Vertrauen.“ Dr. Chris Loos, Museumsleitung
Zeitraum
Seit 2022
Finanzieller Rahmen
Keine zusätzlichen Mittel über den regulären Finanzhaushalt des Museums
Beteiligtes Personal im Museum
Das Museumsteam in unterschiedlicher Intensität
Beteiligte externe Personen oder Gruppen
Bayerischer Landesverein für Heimatpflege, Kreisheimatpflege, verschiedene historische/archäologische Vereine und Arbeitsgruppen der Region, Menschen ohne Vereinshintergrund, Hochschule Coburg, Initiative Rodachtal
Welche konkreten Maßnahmen wurden konzipiert und/oder umgesetzt?
Aktuell bereitet die Gruppe eine umfangreiche Ausstellung über die „Mühlen im Coburger Land“ vor; für 2027 ist unter maßgeblicher Beteiligung der Gruppe der Landschaftsentdecker*innen ein interdisziplinäres Projekt in Kooperation mit der Hochschule Coburg zum Thema „Vernakuläres Bauen“ in Vorbereitung.
Welche zentralen Learnings hat das Museum mitgenommen?
Museumsarbeit muss partizipativ ausgerichtet sein, um von den Menschen wahrgenommen und mitgetragen zu werden. Das ist essenziell für unsere Arbeit und unsere Daseinsberechtigung.
Literatur und Weblinks
https://schaeferei-ahorn.de/de/mitmachen/landschaftsentdecker
