Frühjahrstagung 2026 FG-Doku / AK-MIgration
Programm
9.00 Begrüßungen
9.15 Kennenlernen und Austausch
Interaktives Format
10.00 „Verlinkt oder verloren – Migrationsgeschichten im Datenbanklabyrinth“
Auftaktimpuls von Regine Heuchert und Anne Mahn, TECHNOSEUM in Mannheim
10.30 Pause
11.00 Praxiseinblicke
- Christian Möller, Institut Historisches Museum: Migrationsgeschichte(n) im Historischen Museum Bielefeld (AT)
12.00 Pause
13.00 Fortsetzung Praxiseinblicke
- Ewa Kruppa, Museum Friedlang: Vom Erzählcafé zum lebensgeschichtlichen Interview: ein Streiflicht auf die Sammlungstätigkeit und ihre Herausforderungen am Museum Friedland, einem Ort der Migrationsgeschichte und der Gegenwart.
- Svetlana Boltovska, Museum Berlin-Karlshorst: Dokumentation der Migrationsgeschichten im Museums Berlin-Karlshorst
14.30 Gemeinsame Auswertung
15.00 Ende
Weitere Referent*innen werden zeitnah bekannt gegeben. Die Reihenfolge kann sich dabei noch ändern.
Vortragende
Zum Auftaktimpuls „Verlinkt oder verloren – Migrationsgeschichten im Datenbanklabyrinth“
- Regine Heuchert als Datenbank-Managerin und Anne Mahn als Kuratorin der Sammlung Alltagskultur aus dem TECHNOSEUM in Mannheim berichten von der Neubewertung von Sammlungsobjekten und Neuanschaffungen mit Geschichte. Wie legt man Videos, Audiodateien und Einverständniserklärungen gut ab? Dabei geht es auch um fehlende Schlagworte, rassistische Beschreibungen und die Einbindung von Zeitzeug*innen. Regine Heuchert ist Dipl.-Biologin, heute ist sie Wissenschaftliche Dokumentarin am TECHNOSEUM und zuständig für die Koordinierung der Inventarisation sowie Pflege der Objektdatenbank.
- Anne Mahn hat irgendwann Germanistik und Kunstgeschichte studiert und ist über die Industrie- und Sozialgeschichte zur Technikgeschichte gekommen. Sie ist am TECHNOSEUM als Kuratorin auch für das Sammlungsgut zur Alltagskultur zuständig. (www.anne-mahn.de)
- Svetlana Boltovska, seit 2020 Sammlungsleiterin im Museum Berlin-Karlshorst. Ort der Kapitulation, 2015-2020: Herder-Institut für historische Ostmitteleuropaforschung in Marburg, Leibniz Gemeinschaft, mehrere Projekte zur Ukraine, Digital Humanities, Kulturerbe; 2010-2015: Ethnologische Sammlung, Städtische Museen Freiburg, u.a. Ausstellung Tschernobyl: Expeditionen in ein verlorenes Land“ (https://www.zwo-elf.de/tschernobyl-expeditionen-in-ein-verlorenes-land/; https://www.amazon.de/Tschernobyl-Expeditionen-ein-verlorenes-Land/dp/3865686923); Promotion im Bereich Migrationsforschung „Bildungsmigranten aus dem subsaharischen Afrika in Moskau und St. Petersburg: Selbst- und Fremdbilder“ (https://link.springer.com/book/10.1007/978-3-86226-825-2), Albert-Ludwigs-Universität Freiburg 2013, Studium Slavistik und Ethnologie, auch an der Uni Freiburg, noch Radiojournalistin bei Radio „Dreyeckland“ in Freiburg, Autorin bei der Zeitschrift iz3w.de.
- Ewa Kruppa ist seit Ende 2017 am Museum Friedland tätig. Dort leitet sie den Bereich Sammlung und Archiv. Zuvor absolvierte sie ein Studium der Kunstgeschichte an der Humboldt-Universität zu Berlin und der Konservierungswissenschaft an der Akademie der Bildenden Künste in Stuttgart. Nach Tätigkeiten als Restauratorin am Museum Weserburg und am Landesmuseum Hannover widmet sie sich der umfassenden Erschließung der Museumssammlung von materiellem und immateriellem Kulturgut und allen Belangen rund um das Thema Sammeln und Archivieren. Aktuell forscht sie zum Thema der Friedland-Siedlung und beleuchtet die Rolle der karitativen Einrichtungen beim Wohnungsbau der Nachkriegszeit.