Galerie Einwand

Münchner Stadtmuseum 

Die Galerie Einwand war ein offener, kostenlos und ebenerdig zugänglicher Kulturraum, den das Münchner Stadtmuseum für verschiedene partizipative Projekte und Ausstellungen zur Verfügung stellte. Einzelkünstler*innen und Kollektive sowie zivilgesellschaftliche Organisationen eigneten sich die Galerie Einwand auf Einladung oder eigene Anfrage an und realisierten fast 20 sehr unterschiedliche Projekte und Ausstellungen zur Geschichte und Gegenwart des postmigrantischen Münchens. 

„Um in einer von Migration geprägten posthomogenen Gesellschaft (Laing 2022) anschlussfähig und relevant zu bleiben und um dem gesellschaftlichen Auftrag zur demokratischen kulturellen Bildung gerecht zu werden, benötigt es neue Praktiken der Partizipation und Zusammenarbeit, die Repräsentations- und Resonanzräume für rassistisch diskriminierte und marginalisierte Gruppen eröffnen.“ Dr. Simon GoekeSammlung Stadtkultur und Migrationsforschung  

Zeitraum 
2021 bis 2023 

Finanzieller Rahmen 
über 30.000 Euro pro Jahr  

Beteiligtes Personal im Museum 
Simon Goeke, Tunay Önder, Pia Singer, Hannah Maischein (Kurator*innen zu unterschiedlichen Zeitpunkten), Unterstützung durch Querschnittseinheiten und Vorgesetzte 

Beteiligte externe Gruppen oder Personen
Eleni Tsakmaki und ihre Familie, Balkanet e. V., Ülkü Süngün, Matthias Weinzierl, Şahika Tetik, Hülya Weller, Christine Umpfenbach, Denijen Pauljevic, Sarah Bergh-Bieling, Sarah Mack, We Manifesto, Academia Rromaï, …thabo thindi, Modupe Laja, Barbara Donaubauer, QueerRaum, Yara Haskiel u. v. m.

Formen der Partizipation 
Co-Creation und Hosting 

Welche Programmformate sind daraus entstanden?
Ausstellungen, Workshops, offene Künstlerwerkstatt, Performances, Veranstaltungen und Konzerte

Was sind die wesentlichen Learnings für das Museum? 
Große Nachfrage und reges Interesse der Stadtgesellschaft. Personeller und finanzieller Aufwand wurde unterschätzt. Kommunikation nach außen besser abstimmen. Erreicht nicht die gleiche mediale Aufmerksamkeit wie größere Sonderausstellungen. Gruppen und Einzelpersonen vernetzten sich untereinander. 

Literatur und Weblinks zum Projekt 
https://doi.org/10.58865/13.14/2412/8 

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