Energiekrise

In Anbetracht der Energiekrise unterstützen wir Museen mit praktischen Handlungsempfehlungen zur Energieeinsparung und fordern zielgerichtete Unterstützung.

Energiekrise: Museen brauchen zielgerichtete Unterstützung

23. September 2022

In Anbetracht der Energiekrise fordert der Deutsche Museumsbund eine zielgerichtete Unterstützung der Museen. Nach der Corona-Pandemie bedrohen die massiv steigenden Energiekosten wiederholt die Kernaufgaben der Museen. Verschärft wird die Situation durch Schließungsszenarien, die einer Niederlage für Kultur, Wirtschaft und Politik gleichkommen würden. Zudem gefährdet Energieknappheit die Bewahrung von Kulturgut, das irreversible Schäden erleiden könnte. Der […]

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Förderwegweiser Energieeffizienz

Der Förderwegweiser Energieeffizienz des BMWK bietet eine Übersicht über allgemeine Förderangebote der Bundesregierung.  

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Förderprogramme

Hier stellen wir Ihnen Förderprogramme für Museen und Kultureinrichtungen auf Bundesebene vor. 

Soforthilfeprogramm Heimatmuseen 2022

Das „Soforthilfeprogramm Heimatmuseen 2022“ des Deutschen Verbandes für Archäologie in Kooperation mit dem Deutschen Museumsbund richtet sich an regionale Museen, Freilichtmuseen, archäologische Parks und Träger von Bodendenkmalstätten in ländlichen Räumen mit bis zu 20.000 Einwohnern. Diese Einrichtungen können Mittel beantragen, um Modernisierungsmaßnahmen und programmbegleitende Investitionen durchzuführen. Ziel ist es, diese Einrichtungen in ihrem Betrieb und ihrer Weiterentwicklung zu stärken und so den Erhalt des immateriellen und materiellen Kulturerbes als wesentlicher Teil der kulturellen Identität in ländlichen Räumen zu unterstützten. Damit leistet das Programm einen Beitrag zur Schaffung gleichwertiger Lebensverhältnisse und zur Sicherung der kulturellen Teilhabe als Teil der regionalen Daseinsvorsorge.

BildungKlima-plus-56

Der Klimawandel ist eine der großen aktuellen Herausforderungen der Menschheit. Wissen und Informationen darüber gibt es ausreichend. Die große Herausforderung einer erfolgreichen Klimabildung ist es, die noch allzu oft bestehende Lücke zwischen Klimawissen und klimagerechtem Handeln zu schließen. Das Projekt BildungKlima-plus-56 setzt genau hier an. Mit 4 Regionalclustern (Nord, Ost, Süd, West) werden je 14 weitere assoziierte Bildungseinrichtungen bis 2024 ins Netzwerk aufgenommen. Begleitet durch eine intensive Beratung soll innerhalb eines Jahres das pädagogische Programm zum Klimaschutz optimiert und erweitert werden. Zudem werden Maßnahmen ergriffen, um den CO2-Fußabdruck der Einrichtungen zu senken. Zusätzlich finden in der dreijährigen Projektlaufzeit bundesweit insgesamt 20 Multiplikatorenfortbildungen bundesweit statt, um weiteren Bildungsanbietern zu vermitteln, wie erfolgreiche Klimabildung umgesetzt werden kann. Eine Übersicht aller assoziierten Zentren finden Sie hier.  

Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland

Mit dem Programm "Investitionen für nationale Kultureinrichtungen in Deutschland" (INK) fördert die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) seit dem Jahr 2020 Investitionsprojekte national bedeutender Kultureinrichtungen. Im Rahmen der Fördertranche 2023 sollen wieder Bundesmittel in Höhe von bis zu 20 Mio. € zur Verfügung gestellt werden. Hierfür können bis zum 15.11.2022 der BKM - über das jeweilige Bundesland - Förderprojekte vorgeschlagen werden. Antragsberechtigt sind national bedeutende und das nationale Kulturerbe prägende Kultureinrichtungen. Gefördert werden Bau- und Ausstattungsinvestitionen wie bspw. energetische Gebäudesanierungen, die Beschaffung digitaler Infrastruktur oder die Modernisierung von Dauerausstellungen. Förderfähig sind bis zu 50 % der Projektausgaben. 

Neustart Kultur

Die Antrags- und Projektfrist im Programm NEUSTART KULTUR für Heimatmuseen, private Museen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche Gedenkstätten wurde verlängert. Fristende für die Umsetzung der beantragten Projekte ist nun der 31.12.2022. Die Anträge werden nach Eingangsdatum durch den Deutsche Verband für Archäologie bearbeitet und geprüft. Das Antragsverfahren endet, wenn alle Mittel vergeben wurden. Im Rahmen des Programms können Fördermaßnahmen in Höhe von mindestens 5.000 bis maximal 100.000 Euro beantragt werden. Ein Eigenanteil von 10 Prozent der beantragten Fördergelder ist zu erbringen. Antragsberechtigt sind Museen, Ausstellungshäuser und öffentlich zugängliche Gedenkstätten, die ihre Einnahmen zu mehr als 50 Prozent selbst erwirtschaften. Die Antragssteller können juristische und natürliche Personen sein. Förderfähig sind pandemiebedingte Investitionen wie beispielsweise die Anschaffung von Multimedia-Guides, Umbau- sowie die Modernisierungsmaßnahmen.

Sonderfonds für Kulturveranstaltungen

Der Sonderfonds des Bundes für Kulturveranstaltungen soll Veranstalter dazu ermutigen, in der Coronapandemie Veranstaltungen, wie Konzerte, Theateraufführungen, Kinovorstellungen und andere kulturelle Veranstaltungen, wie z. B. Sonderausstellungen, zu planen und durchzuführen. Mit der Wirtschaftlichkeitshilfe mit integrierter Ausfallabsicherung werden Veranstaltungen mit bis zu 2.000 Besuchern durch Zuschüsse zu Ticketverkäufen unterstützt. Die Ausfallabsicherung richtet sich an Veranstaltungen mit mehr als 2.000 Besuchern, hier können bei coronabedingter Absage den Veranstaltern Kosten erstattet werden

Förderpogramme der Länder

Informieren Sie sich bei den Museumsämtern- und Verbänden der Länder über weitere Förderprogramme und -maßnahmen in den Ländern. 

Unsere Statements

Für die Museen mischen wir uns ein und wollen was bewegen.