Prof. Dr. Wiebke Ahrndt mit dem Verdienstkreuz am Bande ausgezeichnet

Der Deutsche Museumsbund gratuliert seiner ehemaligen Präsidentin Prof. Dr. Wiebke Ahrndt, Direktorin des Übersee-Museums Bremen, zur Verleihung des Verdienstkreuzes am Bande der Bundesrepublik Deutschland. Die Auszeichnung würdigt ihre besonderen Verdienste um die Bundesrepublik Deutschland. Insgesamt zwölf Jahre brachte sich Prof. Dr. Wiebke Ahrndt in die Vorstandsarbeit des Deutschen Museumsbundes ein, zuletzt vier Jahre als Präsidentin.

Mit großem fachlichem Engagement, strategischem Weitblick und einer klaren Haltung hat Wiebke Ahrndt die Arbeit des Deutschen Museumsbundes über viele Jahre hinweg entscheidend geprägt. In ihrer Amtszeit setzte der Verband wichtige Impulse für eine zukunftsfähige Museumslandschaft und stärkte die Rolle der Museen als Orte von Bildung, gesellschaftlichem Austausch und demokratischer Verständigung.

Ein besonderes Anliegen von Wiebke Ahrndt ist die Auseinandersetzung mit dem kolonialen Erbe in Museen und Sammlungen. Unter ihrer Leitung entstanden im Deutschen Museumsbund richtungsweisende, praxisnahe Leitfäden zum Umgang mit Sammlungsgut aus kolonialen Kontexten. Damit hat sie Museen wichtige Orientierung für einen verantwortungsvollen und dialogorientierten Umgang mit ihren Beständen gegeben.

Der Deutsche Museumsbund dankt Prof. Dr. Wiebke Ahrndt herzlich für ihren langjährigen Einsatz und gratuliert ihr zu dieser hohen Auszeichnung.