Leiter*in für die Hochbaumaßnahme im Projekt Kindermuseum

Stiftung Jüdisches Museum

Berlin

Das Jüdische Museum Berlin gehört seit seiner Eröffnung 2001 zu den herausragenden Institutionen in der europäischen Museumslandschaft. Mit seinen Ausstellungen und seiner Sammlung, den Veranstaltungen und der pädagogischen Arbeit ist das Museum ein lebendiger Ort der Reflexion über jüdische Geschichte und Kultur in Deutschland. Seine 2012 gegründete Akademie widmet sich aktuellen gesellschaftspolitischen Themen.

Das Jüdische Museum Berlin – bundesunmittelbare Stiftung des öffentlichen Rechts – sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt

eine*n Leiter*in für die Hochbaumaßnahme im Projekt Kindermuseum Entgeltgruppe 12 TVöD (Bund), Vollzeit.

Kennziffer 1/2019

Im Zuge der Erneuerung seiner Dauerausstellung errichtet das Jüdische Museum Berlin in der ehemaligen Blumengroßmarkthalle am Fromet und Moses Mendelssohn-Platz ein Kindermuseum. Mit dem Kindermuseum wird ein Ort zum Entdecken, Erforschen und Spielen für Kinder zwischen drei und zehn Jahren geschaffen. Das Kindermuseum entsteht in Zusammenarbeit mit dem Architektur- und Ausstellungsbüro Olson Kundig aus Seattle. Das Bauvorhaben befindet sich derzeit am Beginn der Ausführungsphase Hochbau. Die Eröffnung des Kindermuseums ist im Frühjahr 2020 geplant. Das Jüdische Museum Berlin sucht eine*n Projektleiter*in, der*die den Neubau Kindermuseum sowie darüber hinaus weitere Hochbaumaßnahmen koordiniert und steuert.

Die Einstellung erfolgt zunächst befristet für die Dauer der Errichtung des Neubaus. Es ist eine anschließende Weiterbeschäftigung als Ingenieur*in für Hochbaumaßnahmen mit der Option auf Entfristung vorgesehen.

Ihre Aufgaben

  • Ausübung der Bauherrenfunktion bei der Hochbaumaßnahme Kindermuseum sowie bei weiteren Hochbaumaßnahmen
  • Koordinierung und Steuerung der an der Planung und Ausführung internen und externen Projektbeteiligten
  • Vorbereitung und Mitwirkung bei der Vergabe bzw. Überprüfung der Vergabevorschläge des Planungsbüros
  • Überwachung, Prüfung und Abrechnung von Planungs- und Bauleistungen
  • Vorbereitung und Durchführung von Abnahmen
  • Mitwirkung bei der Aufstellung und Prüfung von Haushaltsunterlagen
  • Kostenkontrolle
  • Planung, Vorbereitung und Überwachung der Ausführung von erforderlichen Baumaßnahmen: Neubau von Bauwerken und Bauteilen, Unterhaltung und Instandsetzung von Gebäuden

Unsere Anforderungen

  • Abgeschlossene Hochschulbildung (Diplom (FH) / Bachelor) in der Fachrichtung Architektur oder Bauingenieurwesen, idealerweise mit dem Schwerpunkt Hochbau
  • Kenntnisse und berufliche Erfahrungen in der Planung und Durchführung von Baumaßnahmen
  • Kenntnisse einschlägiger Rechts- und Verwaltungsvorschriften auf dem Gebiet des Vergaberechts (VOB, VOL, VOF und HOAI) sowie baufachlicher Normen
  • Sicherer Umgang mit MS-Office und CAD-Programmen
  • Verhandlungs- und Organisationsgeschick, sicheres Auftreten, Durchsetzungsvermögen
  • Vorausschauende und strukturierte Arbeitsweise, hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit, Freude an der Zusammenarbeit im Team
  • Wünschenswert: Kenntnisse im Zuwendungsrecht und Erfahrungen in der Steuerung von Baumaßnahmen

Die Stiftung Jüdisches Museum Berlin gewährleistet die Gleichstellung von Frauen und Männern nach Maßgabe des Bundesgleichstellungsgesetzes.

Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Der ausgeschriebene Arbeitsplatz ist für die Besetzung mit Teilzeitkräften grundsätzlich geeignet.

Haben wir Ihr Interesse geweckt?

Dann freuen wir uns auf Ihre aussagekräftige Bewerbung. Bitte senden Sie Ihre Bewerbung unter Angabe der Kennziffer 1/2019  bis zum 3. März 2019 an:

            Stiftung Jüdisches Museum Berlin

            Personalbereich

            Lindenstraße 9-14, 10969 Berlin

oder in elektronischer Form an die E-Mail-Adresse:

  personalbereich@jmberlin.de

Bei Bewerbungen per E-Mail sind die Unterlagen in Form einer zusammengefassten Datei im PDF-Format (max. 10 MB) einzureichen. 

Wir freuen uns über Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.

Bitte haben Sie dafür Verständnis, dass eingereichte Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesendet werden können. Wir bitten daher auf das Übersenden von Bewerbungsmappen zu verzichten. Nach Abschluss des Verfahrens werden Ihre Unterlagen maximal drei Monate lang aufbewahrt.

Nähere Auskünfte erteilt Ihnen gern Frau Krüger unter der Rufnummer +49 (0)30 25993403.

Achtung! Bitte senden Sie Ihre Bewerbungen direkt an die Einrichtung, die die Stelle ausschreibt, und nicht an den Deutschen Museumsbund. Wenn in der Ausschreibung keine E-Mail-Adresse angegeben ist, sind Online-Bewerbungen nicht erwünscht. Vielen Dank!

Bewerbungsende: 03.03.2019