Projektassistenz für die Sonderausstellung „Femme fatale“ (m, w, d)

Hamburger Kunsthalle

Hamburg

Die Hamburger Kunsthalle sucht zum 01. Dezember 2021 eine Projektassistenz für die Sonderausstellung „Femme fatale“ in Vollzeit. Die Hamburger Kunsthalle gehört zu den wichtigsten Kunstmuseen in Deutschland. Sie ist eines der wenigen Häuser, die einen Rundgang durch acht Jahrhunderte Kunstgeschichte ermöglichen.

Die Femme fatale steht für das Vorstellungsbild eines bestimmten, fest codierten Frauentypus, der als sinnlich-erotisch wie begehrenswert gilt und dessen dämonisches Wesen sich darin offenbart, Männer dergestalt in seinen Bann zu ziehen, dass diese ihm verfallen. Diesem gleichermaßen schillernden wie auch brisanten Phänomen widmet sich die Hamburger Kunsthalle in der umfangreichen Ausstellung „Femme fatale. Von der Männerfantasie zur weiblichen Emanzipation“ (9. Dezember 2022 bis 10. April 2023). In dieser soll der Mythos der Femme fatale vor dem Hintergrund von MeToo und äußerst durchlässig gewordener Geschlechtergrenzen beleuchtet und dessen Erscheinungsformen in bildender Kunst, Literatur und Kulturgeschichte vom frühen 19. Jahrhundert bis in unsere unmittelbare Gegenwart nachgegangen werden.

Zu den Aufgaben der Position gehört die Mitarbeit an der Realisierung der Ausstellung in enger Abstimmung mit dem Projektleiter. Insbesondere zählen dazu die Bereiche:

  • Organisation der Ausstellung
  • Korrespondenz mit den Leihgebern
  • Konzeption und organisatorische Betreuung des Ausstellungskatalogs
  • Betreuung des Veranstaltungsprogramms

Diese Kenntnisse und Fähigkeiten bringen Sie idealerweise mit:

  • Abgeschlossenes Studium der Kunstgeschichte, Kulturwissenschaft oder Germanistik/Literaturwissenschaft
  • Forschungs- und Interessenschwerpunkte im Bereich Gender Studies und des Geschlechterdiskurses
  • Kenntnisse und souveräner Umgang mit den gängigen EDV-Anwendungen
  • Hohe Kommunikations- und Kooperationskompetenz sowie Teamfähigkeit
  • Flexibilität, Belastbarkeit und Diskretion

Die regelmäßige wöchentliche Arbeitszeit beträgt zurzeit 39,5 Stunden. Die Vergütung erfolgt, vorbehaltlich der endgültigen Stellenbewertung, nach Entgeltgruppe 11 TV-AVH. Es handelt

sich um ein auf ein Jahr befristetes Arbeitsverhältnis. Ihre Fragen beantwortet Ihnen Frau Marion Blicke (Tel. 040/428131-263).

Die Hamburger Kunsthalle strebt an, dass sich die gesellschaftliche Vielfalt der Stadt auch bei ihren Beschäftigten widerspiegelt. Wir begrüßen die Bewerbungen aller Menschen, unabhängig ihrer Herkunft, fördern die Gleichstellung der Geschlechter und die Vereinbarkeit von Beruf und Familie. Menschen mit einer Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung und fachlicher Leistung bevorzugt berücksichtigt.

Bitte senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen ohne Foto mit Lebenslauf und Zeugnissen bis zum 15.08.2021 per Mail an bewerbung[at]hamburger-kunsthalle.de (maximal 3 MB, Anhänge nur als PDF) oder an die folgende Adresse:

Hamburger Kunsthalle
Stiftung öffentlichen Rechts
Personalabteilung
Glockengießerwall 5, 20095 Hamburg

Bewerbungen in anderen Formaten als PDF können nicht berücksichtigt werden.

Wenn Sie die Rücksendung Ihrer Bewerbungsunterlagen wünschen, legen Sie bitte einen ausreichend frankierten Umschlag bei.

Wir erheben für das Ausschreibungsverfahren nur personenbezogene Daten, die für den Bewerbungsprozess relevant sind und beachten dabei die gesetzlichen Bestimmungen. Mehr Informationen finden Sie unter www.hamburger-kunsthalle.de/datenschutzerklaerung.

Achtung! Bitte senden Sie Ihre Bewerbungen direkt an die Einrichtung, die die Stelle ausschreibt, und nicht an den Deutschen Museumsbund. Wenn in der Ausschreibung keine E-Mail-Adresse angegeben ist, sind Online-Bewerbungen nicht erwünscht. Vielen Dank!

Bewerbungsende: 15.08.2021