Volontariat im Bereich Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen

Oberhausen

Bewerbungsende: 10.02.2023

Die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen sucht zum 1. Mai 2023 einen/e Volontär/in (m, w, d) im Bereich Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

Die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen, ein Haus für Wechselausstellungen, gibt es im Jahr 2023 seit 25 Jahren.

In einem ambitionierten Ausstellungsprogramm präsentiert sie in den großzügigen Räumen der klassizistischen Schlossanlage unter vier Fragestellungen Leihgaben aus aller Welt:

Die Sammlung Ludwig, eine der bedeutendsten Privatsammlungen Deutschlands, die über das internationale Netz der Ludwig Museen mit Oberhausen verbunden ist, wird in der LUDWIGGALERIE mit ungewöhnlichen und übergreifenden Ausstellungen präsentiert. Wie mit der durch weltweite Leihgaben bereicherten Ausstellung DIE GESTE – Kunst zwischen Jubel, Dank und Nachdenklichkeit – Meisterwerke aus der Sammlung Peter und Irene Ludwig von der Antike über Albrecht Dürer bis Roy Lichtenstein. Die darauffolgende Ausstellung war ART ABOUT SHOES – von Schnabelschuh bis Sneaker & Heiner Meyer – deutsche Pop Art im Stiletto-Format vom 17. Januar bis 24. Mai 2021.

Für Sommer 2023 ist ein Projekt zum Thema Was bin ich? Berufe aus Porzellan mit barockem Kunsthandwerk aus der Sammlung Ludwig in Planung.

Die Lichtbildgalerie zeigt Werke renommierter Fotografinnen und Fotografen, darunter Jim Rakete, Thomas Hoepker und Herlinde Koelbl. Regina Relang sowie Sam Shaw wurden in den symmetrischen und großzügigen Ausstellungsräumen inszeniert. 2019 waren unter dem Titel HOLLYWOOD ICONS legendäre Fotografien aus der John Kobal Foundation zu sehen. Zuletzt die Retrospektive des Ruhrgebietschronisten Rudolf Holtappel und ab Januar 2023 Barbara Klemm – Schwarz-Weiß ist Farbe genug. Fotografien 1967 – 2019.

Die Populäre Galerie widmet sich der Präsentation von Comic, Cartoon, Illustration und Karikatur. Im Bereich Comic und Karikatur hat sich die LUDWIGGALERIE in den letzten Jahren einen besonderen Namen gemacht. Ralf König und Walter Moers wurden hier die ersten Retrospektiven ausgerichtet, aber auch Überblicksschauen wie zum Beispiel Entenhausen>>> Oberhausen>>> Donald, Micky and friends wurden 2016 erfolgreich gezeigt. Im Herbst 2017 stand Mordillo auf dem Programm, zuletzt die Schau zu Otfried Preußler. Ab Herbst 2023 ist die Ausstellung Michael Ende – Bilder und Geschichten zu sehen und für 2024 ein Projekt zu Walter Moers projektiert.

Die Landmarkengalerie beschäftigt sich mit dem Strukturwandel des Ruhrgebiets. Das ehemalige Kohle- und Stahlgebiet wandelt sich zur Dienstleistungsregion. Landmarken wie Fördertürme, Schornsteine oder Hüttenwerke, die einst das Gesicht des Reviers prägen, verschwinden. Andere wie der Gasometer in Oberhausen, werden zu neuen Wahrzeichen. Mit dem Projekt GREEN CITY – Geformte Landschaft – Vernetzte Natur – Das Ruhrgebiet in der Kunst wurde 2015 auch den ökologischen Begebenheiten Raum gegeben. Das Ausstellungsprojekt KUNST&KOHLE der Ruhrkunstmuseen widmete sich dem Kohleausstieg. Der Beitrag der LUDWIGGALERIE war GLÜCK AUF! Comics und Cartoons von Kumpel Anton über Jamiri bis Walter Moers.

Die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen ist seit der Kulturhauptstadt 2010 eins der einundzwanzig RuhrKunstMuseen.

Als Ausstellungshaus mit attraktiven, variierenden Präsentationen bietet die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen die Möglichkeit, alle Belange des Ausstellungsbetriebes kennen zu lernen und sich aktiv in die Image- und Ausstellungskommunikation sowie die Bereiche Presse- und Öffentlichkeitsarbeit einzubringen. Um einen umfassenden Einblick in die Museumsarbeit zu bekommen, werden alle Bereiche durchlaufen.

Das ausgeschriebene Volontariat dient der Unterstützung der Image- und Ausstellungskommunikation. Dazu gehören die Zielgruppenrecherche, Mitarbeit an der Erstellung der Werbemittel, Ansprache über Pressemeldungen und Betreuung von Multiplikatoren und Journalisten im Bereich Printmedien, Hörfunk und TV. Die Erstellung von Pressespiegeln parallel zu Ausstellungen sichert die Dokumentation der Presseresonanz

Die LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen möchte den Bereich des Web 2.0 zunehmend in den Fokus nehmen. Hier liegt einer der Schwerpunkte des Volontariats. Insbesondere bei der fortschreitenden Digitalisierung der Kultur sowie unter Corona-Bedingungen liegt hier die Möglichkeit zu eigenständigen konzeptionellen Projekten. Ein geübter Umgang mit den sozialen Netzwerken ist für das Volontariat unerlässlich. Eine gründliche Übergabe in die Tätigkeiten wird zugesichert

Voraussetzung für die Bewerbung ist ein abgeschlossenes Studium in den Fächern Marketing, Journalismus, Kulturwissenschaften oder Kulturmanagement sowie ein breites Interesse an Kunst und Kultur. Praktische Erfahrungen in den Bereichen Ausstellung, Vermittlung, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit sind von Vorteil. Geschick in tadelloser deutscher Schriftsprache und gute Kenntnisse in Englisch sowie ein sicherer Umgang mit EDV-Programmen, auch Photoshop, Web 2.0 werden ebenso vorausgesetzt wie Einsatzbereitschaft, Teamfähigkeit, Kommunikations- und Organisationsgeschick. Eine Fotokamera zu beherrschen für Ankündigungen und Veranstaltungsdokumentationen ist ebenfalls unerlässlich.

Die Stelle des Volontärs/der Volontärin ist auf zwei Jahre begrenzt. Die Bezahlung im Rahmen eines befristeten Arbeitsvertrages richtet sich nach dem Leitfaden des Volontariats des Deutschen Museumsbundes. Die Arbeitszeit ist Vollzeit und richtet sich nach den Erfordernissen des Betriebes, bei Veranstaltungen auch abends und an Wochenenden.

Die Bewerbungsfrist endet am 10. Februar 2023

Bitte senden Sie Ihre postalische Bewerbung an:

LUDWIGGALERIE Schloss Oberhausen
Kennwort: Volontariat Kommunikation, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Konrad-Adenauer-Allee 46
46049 Oberhausen

Oder online an:

prludwiggalerie@oberhausen.de

 

Diese Ausschreibung orientiert sich an den Empfehlungen im Leitfaden für ein wissenschaftliches Volontariat des Deutschen Museumsbundes.

 

Achtung! Bitte senden Sie Ihre Bewerbungen direkt an die Einrichtung, die die Stelle ausschreibt, und nicht an den Deutschen Museumsbund. Wenn in der Ausschreibung keine E-Mail-Adresse angegeben ist, sind Online-Bewerbungen nicht erwünscht. Vielen Dank!

Bewerbungsende: 10.02.2023