Das Bayerische Landesamt für Denkmalpflege ist die zentrale Fachbehörde des Freistaats Bayern für Denkmalschutz und Denkmalpflege. Entscheidend sind für uns die Fragen „Was ist ein Denkmal?“ und „Wie gehen wir damit um?“ Seit der Gründung des Amtes im Jahr 1908 sind die Führung der Denkmalliste und die Beratung von EigentümerInnen, PlanerInnen und Institutionen unsere Hauptaufgaben. Wir sind Ihr Ansprechpartner für alle Fragen zu Bau- und Bodendenkmälern. Zum BLfD gehört außerdem die Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern, die diese Museen bei ihren Tätigkeiten umfassend unterstützt.
Unser Dendrolabor in Thierhaupten bei Augsburg ist für das Datieren, Untersuchen und Konservieren archäologischer Hölzer zuständig.
Das angebotene Volontariat dient der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses in der Dendroarchäologie. Als Volontär/-in (m/w/d) sammeln Sie Erfahrungen u. a. in Holzbeprobungen auf archäologischen Ausgrabungen, der Versorgung von Nasshölzern, Dokumentationsarbeiten (wie Fotografie, Zeichnung, Datenbank etc.), Holzartbestimmungen, der Probenpräparation und Jahrringmessung sowie dem Auswerten von Labordaten in wissenschaftlichen Untersuchungsberichten. Darüber hinaus gewinnen Sie wertvolle Einblicke in relevante andere Bereiche des BLfD.
Unser Angebot
- Volontariats-/Ausbildungsverhältnis für 1 Jahr (mit Option der Verlängerung auf 2 Jahre)
- Berufsorientiertes Curriculum in den Abteilungen und Referaten einer Denkmalfachbehörde
- Vergütung in Höhe der Hälfte des Tabellenentgelts 13 Stufe 1 (im 2. Jahr Stufe 2); bitte informieren Sie sich z. B. unter www.oeffentlicher-dienst.info über die Vergütung
- Flexible Arbeitszeiten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf
- Eine abwechslungsreiche, kommunikative Tätigkeit in einer mittelgroßen und kultur- und geschichtsorientierten Behörde mit vielfältigen Aufgaben und Menschen
Ihr Profil
Vorausgesetzt werden:
- Hochschulabschluss (Master, Diplom oder Magister) der Archäologie, der Holzwissenschaften oder anderer assoziierter Disziplinen
- Kenntnisse gängiger MS-Office-Anwendungen
- Robuste gesundheitliche Konstitution und Belastbarkeit beim Umgang mit großen Nasshölzern z. T. in unbeheizten Räumen oder bei Außeneinsätzen
- Bereitschaft zur Arbeit mit verschiedenen Maschinen und Geräten, aber auch Feinarbeit an Mikroskop und Messanlage
- Bereitschaft zu Dienstreisen
- Einsatzfreude, Flexibilität und konzeptionelles Denken sowie Teamfähigkeit
Von Vorteil sind:
- Erfahrungen im Bereich der Dendrowissenschaften und/oder Archäologie
- Führerschein Klasse B
- Führerschein für Flurförderzeuge
- Maschinenschein TSM1
- Kettensägen-Schein
Das Landesamt fördert die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. Menschen mit Schwerbehinderung werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlichen Leistung bevorzugt berücksichtigt. Wir weisen allerdings darauf hin, dass die Dienststelle aufgrund ihrer Denkmaleigenschaft nur eingeschränkt wie auch die Gegebenheiten bei Ortsterminen nicht barrierefrei sind.
Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen, insbesondere möglichst vollständigen Arbeits- und Abschlusszeugnissen und einer Darstellung der als zwingend vorausgesetzten Punkte bis spätestens 11.02.2026 (Eingangsdatum) über Interamt.de ein. Eine Verlinkung hierzu finden Sie auf unserer Homepage – Arbeiten im Landesamt für Denkmalpflege (bayern.de).
Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich am 04.03.2026 im Dendrolabor an der Dienststelle Thierhaupten statt. Sie erhalten eine gesonderte Einladung, wenn Sie zur engeren Auswahl zählen.
Bitte überprüfen Sie, ob die angegebenen Rahmenbedingungen Ihre Erwartungen erfüllen, wenn Sie sich für ein Volontariat bewerben. Der Deutsche Museumsbund hält wissenschaftliche Volontariate für ein wichtiges Fundament in der zukünftigen Museumsarbeit und hat dazu einen Leitfaden mit Empfehlungen herausgebracht. Diese Ausschreibung weicht von unseren Empfehlungen ab.
Achtung! Bitte senden Sie Ihre Bewerbungen direkt an die Einrichtung, die
die
Stelle ausschreibt, und nicht an den Deutschen Museumsbund.
Vielen Dank!