Wissenschaftliche Mitarbeit (m/w/d)

Stiftung Topograhie des Terrors

Berlin

Bewerbungsende: 08.07.2022

Für das Dokumentationszentrum NS-Zwangsarbeit in Berlin-Schöneweide sucht die Stiftung Topographie des Terrors, vorbehaltlich zur Verfügung stehender Mittel, voraussichtlich zum 15. Oktober 2022 eine Person zur Besetzung der Stelle

Wissenschaftliche Mitarbeit (m/w/d)

Diese unbefristete Stelle mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von z. Zt. 39,4 Stunden wird nach TV-L, Egr. 13 vergütet.

Die Stiftung Topographie des Terrors ist eine selbständige Stiftung des öffentlichen Rechts. Gemäß Stiftungsgesetz besteht der Zweck der Stiftung in der Vermittlung historischer Kenntnisse über den Nationalsozialismus und seine Verbrechen sowie der Anregung zur aktiven Auseinandersetzung mit dieser Geschichte, einschließlich ihrer Folgen nach 1945. Die Stiftung wird finanziert durch das Land Berlin und den Bund. Die Stiftung präsentiert in ihren Dokumentationszentren in Berlin-Kreuzberg und Berlin-Schöneweide mehrere Ausstellungen und bietet umfangreiche Bildungsangebote.

Wir bieten Ihnen:

  • eine interessante, abwechslungsreiche und anspruchsvolle Tätigkeit in einem kollegialen Team
  • eine zusätzliche tarifliche Altersvorsorge über die VBL
  • eine wöchentliche Arbeitszeit in Gleitzeit
  • die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch die Möglichkeit des mobilen Arbeitens
  • eine Jahressonderzahlung
  • 30 Tage Jahresurlaub (5-Tage-Woche)

Die Tätigkeit umfasst hauptsächlich folgende Aufgaben:

  • Wissenschaftliche Erarbeitung und Realisieren von Ausstellungsprojekten
  • Entwickeln von Drehbüchern, Erstellen von Beiträgen für Kataloge und andere ausstellungsbegleitende Materialien
  • Erstellen eines wissenschaftlichen Gesamtkonzepts für die Erhöhung der Sichtbarkeit des Themas NS-Zwangsarbeit und Realisieren entsprechender Veranstaltungen und Projekte in Zusammenarbeit mit nationalen und internationalen Kooperationspartnern
  • Verfassen von wissenschaftlichen Artikeln, Beteiligung an fachwissenschaftlichen Diskussionen und Halten von Vorträgen
  • Weiterentwicklung der bestehenden Datenbank zu Erinnerungsorten NS-Zwangsarbeit
  • Koordinierung des bundesweiten Vernetzungstreffens von Erinnerungsorten zur NS-Zwangsarbeit

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium im Bereich Geschichtswissenschaft oder einer anderen vergleichbaren Fachrichtung
  • Sehr gute Kenntnisse der Geschichte des Nationalsozialismus, insbesondere der NS-Zwangsarbeit
  • Erfahrungen in der Konzipierung und Realisierung zeithistorischer Ausstellungen sowie der wissenschaftlichen Bearbeitung von Begleitpublikationen und ausstellungsbegleitenden Materialien
  • Erfahrung in der Veranstaltungsorganisation und Projektkoordination sowie im Umgang mit Datenbanken
  • Sehr gute Englischkenntnisse in Wort und Schrift
  • Hohe Teamfähigkeit und Belastbarkeit

Bewerberinnen und Bewerber (m/w/d) mit einer Schwerbehinderung werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung bevorzugt eingestellt. Bitte weisen Sie in Ihrer Bewerbung auf eine vorhandene Schwerbehinderung hin.

Die Bewerbung von Personen mit Migrationsgeschichte ist ausdrücklich erwünscht.

Wenn wir Ihr Interesse geweckt haben, freuen wir uns auf Ihre Bewerbung bis zum 8. Juli 2022. Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte als zusammenhängende

PDF-Datei an Frau Bierek: Bewerbung@topographie.de

Die Vorstellungsgespräche finden voraussichtlich in KW 32 statt. Reisekosten können leider nicht erstattet werden. Der Schutz Ihrer Daten ist uns wichtig. Bewerbungsunterlagen werden spätestens sechs Monate nach Stellenbesetzung gemäß Bundesdatenschutzgesetz vernichtet. Weitere Informationen zum Umgang mit Ihren Daten finden Sie hier.

 

Achtung! Bitte senden Sie Ihre Bewerbungen direkt an die Einrichtung, die die Stelle ausschreibt, und nicht an den Deutschen Museumsbund. Wenn in der Ausschreibung keine E-Mail-Adresse angegeben ist, sind Online-Bewerbungen nicht erwünscht. Vielen Dank!

Bewerbungsende: 08.07.2022