Wissenschaftliche Projektmitarbeit (m/w/d)

Stiftung Berliner Mauer

Berlin

Bewerbungsende: 05.02.2023

Die Stiftung Berliner Mauer ist eine Stiftung des öffentlichen Rechts. Zu ihr gehören die Standorte Gedenkstätte Berliner Mauer an der Bernauer Straße, die Erinnerungsstätte Notaufnahmelager Marienfelde, die East Side Gallery, die Gedenkstätte Günter Litfin und das Parlament der Bäume gegen Krieg und Gewalt. Darüber hinaus ist sie beauftragt, die Neugestaltung des Erinnerungsorts am ehemaligen Checkpoint Charlie vorzubereiten.

Gut ein Drittel aller Menschen, die nach Berlin kommen, wollen die Reste der Berliner Mauer sehen und verstehen, warum sie 1961 gebaut wurde, welches Leid sie verursachte und welche Risiken Menschen in Kauf nahmen, um sie zu überwinden. Die Friedliche Revolution und der Mauerfall 1989 faszinieren Menschen aus der ganzen Welt – in der impliziten Hoffnung auf das Ende von scheinbar auf ewig zementierten Diktaturen und auf eine bessere Welt. Mit einem Besuch an den Originalorten der ehemaligen Grenze wollen sie auch diesem Gefühl nahekommen.

Gestalten Sie mit uns die Zukunft unserer Stiftung und dieser historischen Orte!

Wir suchen im Team des Projekts Erinnerungsort Checkpoint Charlie zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Person zur

wissenschaftlichen Projektmitarbeit (m/w/d)

in Vollzeit (39,4 Stunden pro Woche). Die Einstellung erfolgt befristet auf 12 Monate und wird nach der Entgeltgruppe 13 des TV-L Berlin vergütet.

Ihr Aufgabengebiet:

  • Mitwirkung bei der Konzeption und Realisierung inhaltlicher Interventionen am bestehenden Erinnerungsort Checkpoint Charlie
  • Begleitung eines Partizipationsverfahrens für die Neugestaltung des Erinnerungsortes
  • Mitwirkung bei der Konzeption einer neuen temporären Gestaltung des Erinnerungsortes ab 2024
  • Recherche von Zeitzeuginnen und Zeitzeugen, Kontaktaufbau und -pflege, Führen von Interviews mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen
  • wissenschaftliche Recherche und Entwicklung von Ausstellungsinhalten
  • Konzeption, Verfassen und Lektorat von Ausstellungstexten
  • Mitwirkung bei der Erstellung von ausstellungsbegleitenden Publikationen
  • Einträge in die Sammlungsdatenbank
  • projektbezogene Verwaltungs- und Organisationstätigkeiten

Ihr Profil:

  • abgeschlossenes Hochschulstudium der Neuesten Geschichte bzw. Zeitgeschichte, Public History oder vergleichbarer Disziplinen; mindestens auf Masterniveau
  • einschlägige, durch Publikationen und/oder Ausstellungen nachgewiesene wissenschaftliche Expertise
  • wissenschaftlicher Bezug zu den Themen Berliner Mauer, deutsche Teilung oder Kalter Krieg
  • umfängliche Erfahrungen im Erarbeiten von Ausstellungskonzepten für zeithistorische Ausstellungen und in der Realisierung von Ausstellungsprojekten
  • Erfahrungen im Umgang mit Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie im Führen von Interviews mit solchen
  • ausgeprägte Textsicherheit in der deutschen Sprache und redaktionelle Arbeitserfahrungen
  • hohe Team- und Kommunikationsfähigkeit sowie Belastbarkeit
  • sehr gute Kenntnisse der gängigen Office-Programme und Erfahrungen im Umgang mit Sammlungsdatenbanken
  • Deutschkenntnisse mindestens auf C1-Niveau und sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache

Für diese vielseitige und abwechslungsreiche Tätigkeit bieten wir:

  • eine herausfordernde und vielfältige Aufgabe bei einer gesellschaftlich geschätzten Institution im Herzen Berlins
  • die Möglichkeit, eigene Ideen einzubringen und umzusetzen
  • die Vereinbarkeit von Beruf und Familie durch eine flexible Arbeitszeitgestaltung im Rahmen der dienstlichen Notwendigkeiten
  • die Möglichkeit flexibler Arbeitszeiten und zum mobilen Arbeiten
  • persönliche Weiterbildung
  • Möglichkeit, sich institutionenübergreifend zu vernetzen
  • eine betriebliche Altersversorgung durch die Versorgungsanstalt des Bundes und der Länder (VBL)

Die Stiftung Berliner Mauer hat den Anspruch, eine diskriminierungskritische Arbeitgeberin zu sein. Das Arbeitsplatzangebot richtet sich an alle Interessierten unabhängig von Geschlecht, Nationalität, ethnischer Herkunft, Religion oder Weltanschauung, Behinderung, Alter, sexueller Orientierung und Identität. Wir sehen uns der Vereinbarkeit von Beruf und Familie sowie der alltäglichen Förderung von Diversität verpflichtet. Wir freuen uns über Bewerberinnen und Bewerber aller Nationalitäten sowie von Menschen mit eigener oder familiärer Flucht- oder Migrationsgeschichte. Anerkannt schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt.

Ihre Bewerbung senden Sie bitte bis spätestens 5. Februar 2023 unter Nennung der Kennzahl 02/2023 und dem Betreff „Projektmitarbeit Erinnerungsort Checkpoint Charlie“ per E-Mail in einer PDF-Datei (max. 10 MB) an Franz Kuhnlein unter bewerbung@stiftung-berliner-mauer.de.

Bei Rückfragen steht Ihnen Dr. Susanne Muhle unter muhle@stiftung-berliner-mauer.de zur Verfügung.

Durch die Abgabe Ihrer Bewerbung erklären Sie Ihr Einverständnis zu dieser Form der Personalauswahl und willigen darin ein, dass wir Ihre personenbezogenen Daten in unseren Systemen für dieses Bewerbungsverfahren speichern und mit unseren Auftraggebern verarbeiten. Ein Widerruf dieser Einwilligung ist jederzeit möglich. Bitte beachten Sie, dass bei einer Bewerbung per E-Mail Ihre Daten nicht verschlüsselt übertragen werden und daher unter Umständen von Dritten lesbar sind. Per Post eingereichte Bewerbungsunterlagen werden nur zurückgesandt, wenn ihnen ein frankierter Rückumschlag beiliegt.

Im Rahmen des Auswahlverfahrens entstehende Reisekosten können nicht erstattet werden.

 

Achtung! Bitte senden Sie Ihre Bewerbungen direkt an die Einrichtung, die die Stelle ausschreibt, und nicht an den Deutschen Museumsbund. Wenn in der Ausschreibung keine E-Mail-Adresse angegeben ist, sind Online-Bewerbungen nicht erwünscht. Vielen Dank!

Bewerbungsende: 05.02.2023