Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) für die Zeitzeugenarbeit im Bereich Dokumentation und Forschung

Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Berlin

Bewerbungsende: 20.05.2022

Die Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt bis voraussichtlich Mitte Januar 2023 eine*n

wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) in Vollzeit als Elternzeitvertretung

für die Zeitzeugenarbeit im Bereich Dokumentation und Forschung.

Dienstort ist Berlin-Kreuzberg. Die Stelle ist nach Entgeltgruppe 13 TVöD Bund bewertet.

Die Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung ist Trägerin des gleichnamigen Dokumentationszentrums. Hier informieren wir über die Ursachen, Dimensionen und Folgen von Flucht, Vertreibung und Zwangsmigrationen in Geschichte und Gegenwart. Wir bieten Ausstellungen, eine Bibliothek und ein Zeitzeugenarchiv, Führungen und Workshops sowie Veranstaltungen. Einen Schwerpunkt bilden Flucht und Vertreibung der Deutschen am Ende des von Deutschland ausgegangenen Zweiten Weltkriegs. Das Dokumentationszentrum versteht sich als ein Ort historischer Bildung und lebendiger Debatten im Geiste der Versöhnung.

Ihr Aufgabengebiet umfasst insbesondere:

  • Vorbereitung (inkl. Kontaktrecherche), Durchführung und Nachbereitung von lebensgeschichtlichen Zeitzeugeninterviews nach wissenschaftlichen Kriterien und Erkenntnissen für das Zeitzeugenarchiv, geplante Sonderausstellungen und die Bildungsarbeit
  • Wissenschaftliche Prüfung und Abnahme der Transkriptionen von Interviews
  • Erstellung biografischer Materialien für eine mediale oder analog Präsentationen im Zeitzeugenarchiv

Folgende Anforderungen werden gestellt:

  • eine abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulausbildung, vorzugsweise im Bereich der Geschichte, Kultur-, Politik- oder Sozialwissenschaften,
  • Erfahrungen in der Durchführung von lebensgeschichtlichen Interviews nach der Oral-History-Methode,
  • Erfahrungen in der Zeitzeugenarbeit im musealen oder Gedenkstättenkontext,
  • Wissenschaftlicher Bezug zum Thema Zwangsmigrationen im 20. Jahrhundert,
  • hohes Maß an Teamfähigkeit, Belastbarkeit und Flexibilität,
  • ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit, Empathie und Sensibilität.

Wünschenswert sind:

  • sehr gute Englischkenntnisse und idealerweise gute Kenntnisse einer südosteuropäischen Sprache.

Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach dem Bundesgleichstellungsgesetz, schwerbehinderte Menschen nach Maßgabe des Sozialgesetzbuches IX berücksichtigt.

Bitte richten Sie Ihre aussagekräftige Bewerbung mit Lebenslauf, Arbeits-/Zeugnissen und anderen Bewertungen sowie Unterlagen unter Angabe der Kennziffer: DokF/EZ02 bis zum 20. Mai 2022 elektronisch an: bewerbung@f-v-v.de.

Bewerbungen sind ausschließlich per E-Mail möglich und dürfen aus technischen Gründen nur als eine PDF-Datei mit einer Größe von max. 8 MB übertragen werden. Bitte wählen Sie die Dateibezeichnung „Nachname_Vorname.PDF“. Andere Dateiformate oder Anhänge können nicht berücksichtigt werden.

 

Achtung! Bitte senden Sie Ihre Bewerbungen direkt an die Einrichtung, die die Stelle ausschreibt, und nicht an den Deutschen Museumsbund. Wenn in der Ausschreibung keine E-Mail-Adresse angegeben ist, sind Online-Bewerbungen nicht erwünscht. Vielen Dank!

Bewerbungsende: 20.05.2022