Wissenschaftliche*r Mitarbeiter*in (m/w/d) als Leitung des Bereichs Ausstellungen und Kurator*in für Sonderausstellungen

Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung

Berlin

Bewerbungsende: 18.06.2023

Das Dokumentationszentrum Flucht, Vertreibung, Versöhnung sucht zum 01. August 2023 oder zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine(n) wissenschaftliche*n Mitarbeiter*in (m/w/d) in Vollzeit als Leitung des Bereichs Ausstellungen und Kurator*in für Sonderausstellungen

Die Stelle ist zunächst auf zwei Jahre befristet, bei Bewährung ist eine Entfristung vorgesehen (Führung auf Probe). Dienstort ist Berlin-Kreuzberg. Die Stelle ist nach Entgeltgruppe 13 TVöD-Bund bewertet.

Wir sind Deutschlands erster und einziger Lern- und Erinnerungsort, der Zwangsmigration in Geschichte und Gegenwart ins Zentrum stellt. Flucht und Vertreibung von rund 14 Millionen Deutschen im historischen Kontext des Zweiten Weltkriegs und der nationalsozialistischen Politik bilden den Schwerpunkt der Ständigen Ausstellung. Unserem Publikum bieten wir außerdem sehenswerte Sonderausstellungen und eine Bibliothek mit Zeitzeugenarchiv, die zum Recherchieren einlädt. Hinzu kommt ein vielfältiges Programm mit Führungen, innovativen Workshops und Veranstaltungen. Das 2021 eröffnete Haus mit spektakulärer Architektur befindet sich mitten in Berlin unweit des Potsdamer Platzes. Sie möchten ein Forum historischer Bildung und lebendiger Debatten mitgestalten? Wir freuen uns über Ihre Bewerbung!

Trägerin des Dokumentationszentrums ist die Bundesstiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung, die von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien finanziert wird.

Das Aufgabengebiet umfasst im Wesentlichen:

  • Leitung des Bereichs Ausstellungen mit den Sachgebieten Sonderausstellungen, Ständige Ausstellung, Sammlung, Bildung und Vermittlung,
  • Leitung des Teams, Budgetverantwortung, Projektmanagement, Controlling,
  • strategische Vernetzung des Bereichs innerhalb und außerhalb der Institution,
  • Mitwirkung an der Programmplanung für die Institution,
  • kuratorische Mitwirkung an der Konzeption und Realisierung von Sonderausstellungen,
  • Recherche von Objekten sowie Verhandlung mit in- und ausländischen Kooperationspartnern und Leihgebern,
  • Konzeption und Verfassen von Ausstellungstexten,
  • Zusammenarbeit mit Ausstellungsgestaltern,
  • Mitwirkung bei der Realisierung von begleitenden Publikationen, Rahmenprogrammen, Vermittlungsangeboten und Werbemitteln.

Von den Bewerberinnen und Bewerbern erwarten wir:

  • Abgeschlossene wissenschaftliche Hochschulausbildung (mind. M.A.), vorzugsweise Neueste Geschichte bzw. Zeitgeschichte, Politikwissenschaft, Kulturwissenschaft,
  • Nachgewiesene mehrjährige Berufserfahrung vorrangig im Ausstellungswesen, insbesondere Leitungsfunktionen und Projektmanagement,
  • sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse in Wort und Schrift.

Wünschenswert sind:

  • Berufserfahrung in den sonstigen oben genannten Aufgabengebieten,
  • Führungsstärke, Konfliktfähigkeit, soziale Kompetenz,
  • vertiefte Kenntnisse der neueren und neuesten Geschichte bzw. der europäischen Geschichte von Zwangsmigration, insbes. Flucht und Vertreibung der Deutschen,
  • Kenntnisse einer weiteren vorzugsweise ostmitteleuropäischen Fremdsprache.

Wir bieten Ihnen:

  • Eine verantwortungsvolle Tätigkeit in Verbindung mit einem relevanten Thema,
  • perspektivisch ein festes Angestelltenverhältnis im Öffentlichen Dienst,
  • familienfreundliche Arbeitsumgebung (30 Tage Urlaub, flexible Arbeitszeiten, mobile Arbeit, Teilzeitmodelle im Rahmen der betrieblichen Möglichkeiten).

Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Frauen nach dem Bundes-gleichstellungsgesetz, schwerbehinderte Menschen nach Maßgabe des Sozialgesetzbuches IX besonders berücksichtigt.

Für inhaltliche Rückfragen können Sie sich an Frau Dr. Gundula Bavendamm, Direktorin, wen-den (g.bavendamm@f-v-v.de).

Bitte richten Sie Ihre Bewerbungen mit der Kennziffer BLAusst23 bis zum 18. Juni 2023 ausschließlich elektronisch an: bewerbung@f-v-v.de.

Bewerbungen sind ausschließlich per E-Mail möglich und dürfen aus technischen Gründen nur als eine PDF-Datei mit einer Größe von max. 8 MB übertragen werden. Bitte wählen Sie die Dateibezeichnung „Nachname_Vorname.PDF“. Andere Dateiformate oder Anhänge können nicht berücksichtigt werden.

 

Achtung! Bitte senden Sie Ihre Bewerbungen direkt an die Einrichtung, die die Stelle ausschreibt, und nicht an den Deutschen Museumsbund. Wenn in der Ausschreibung keine E-Mail-Adresse angegeben ist, sind Online-Bewerbungen nicht erwünscht. Vielen Dank!

Bewerbungsende: 18.06.2023