„Tausend Töpfe – was Essen uns angeht“

Museum am Rothenbaum. Künste und Kulturen der Welt, Hamburg

Zum Thema Essen hat das MARKK mit 80 Menschen zusammengearbeitet, die ihre Geschichte ans Museum brachten. Die Ausstellung zeigt Fotografien, Erinnerungsstücke oder Interviews der Beitragenden und setzt diese in einen Dialog mit Sammlungsgegenständen. Essgeschirr oder Transportbehältnisse zeugen von Migration, Kolonialismus oder alternativen Anbautechniken. Die Ausstellung basiert auf einem digitalen und analogen Outreach-Programm und öffnet das Museum weiter für die diverse Stadtgesellschaft.   

„Partizipative Projekte heißen für mich, dass Rollen brüchig werden: die Besucher*innen, die nicht zum Anschauen ans Museum kommen, sondern zum Kochen, oder die Kurator*in, die nicht selbst die Objekte aussucht. Wenn andere Menschen als sonst kommen, begegnen wir auch anderen Vorstellungen davon, was ein Museum sein kann.“
Noam Gramlich, Kurator*in
  

Zeitraum
Projektvorbereitung: Januar 2024 bis Dezember 2024 
Dauer der Ausstellung: Dezember 2024 bis November 2025  

Finanzieller Rahmen
25.000 Euro für das Outreach-Programm  

Beteiligtes Personal im Museum
Kuratorisches Team:
Noam Gramlich 
Lara Selin Ertener 

Weiqi Wang  

+ zahlreiche Kolleg*innen aus allen Bereichen 

Beteiligte externe Gruppen oder Personen
Alina Sannmann 

Ambreena Khan  

Angela Hachmeister  

Berufliche Schule Holz Farbe Textil  

Klassen AVM 22-23 und 22-1 (Aurel Crisafulli, Lehrer)  

Ammar Elalfi 

Ansarullah Hadi  

Bahaa Aflook 

Deniz Muradi  

Habibullah Shirzad 

Hajizadah Samim 

Hejratullah Stanakzai 

Hekim Doğan 

Kahlid Ahmad Omar 

Khalid Mohammadi 

Mahdi Khaze 

Mani Dehghani 

Meysi Ivanova Ivanova  

Mina Shahsawari  

Mohammad Omar Al Abdallah  

Mohammad Sharifzada  

Mostefa Nejat  

Rahmi Nabuk  

Ramzan Cakmak  

Roland Nagy  

Roshin Osman  

Sadegh Hosseini  

Sayed Zohori  

Yahya Aldugaym  

Yazan Al-Mousawi  

Burkhard Plemper  

Carsten Brosda  

Chioma 

Chris Ezeh  

Claudia Chávez de Lederbogen  

Daria Rizzello  

Diana Miryong Natermann  

Esther 윤정 (Yungsung)  

Lisa Rüden  

Fenda  

Francesca Sika Dede Puhlmann  

Francesco Femia  

Giulia Femia 

Hannimari Jokinen  

Holger Carstensen  

Iljaz Khan  

Ivan Lüt  

Jagrut Raval  

Jill-Yen Mao  

Joni T.  

Magi Bass  

Maseho  

Meta Kolk  

Noa Noelani  

Pauline Senechal  

Reem Salous  

Rilando June Lamadjido  

Ruirui Zhou  

Ruth Ezeh  

Sarah Khan-Heiser  

Satı Yücel  

Shinsuke Toda  

Silke Koal  

Stadtteilschule am Hafen, Standort Neustadt / Schüler*innen Klasse 9d und 9e (Özlem Avcı, Lehrerin)  

Aryan Rasoli  

Ayleen Chourak  

Azra Yildiz  

Duygu Celik  

Ender Karabulut  

Iman Mohammadi, Jakub Omenvic  

Lara Ismail  

Liya Akgün 

Mahdi Kawahri 

Melina Krüger  

Renc Egel 

Santino Kierpacz 

Sophia Leonor 

Vincent Köpcke  

Viktoria Kierpacz  

Susan Djahangar  

Ulrike Bergermann 

Ulrike Stapelfeldt 

Ulugbek Ahmedov 

Welcome Dinner e. V. (Faline Eberling  

Annika Wulf 

Kristina Timmermann  

Julia Wehmeier 

Anna Lena Frank und Mitglieder des Welcome Dinner e. V. 

Wolfram Schnelle 

Yara Hijazi 

Chinesische Gemeinde in Deutschland e. V. 

Chinesischer Akademikerverein e. V. 

Hallo: Verein zur Förderung raumöffnender Kultur e. V. 

Formen der Partizipation
Jede beteiligte Person oder Gruppe hat ihre Geschichte in Form eines Videos, Gedichts, Interviews oder Texts in der Ausstellung gezeigt sowie zu ihrem Beitrag passende Objekte aus den Museumssammlungen für die Ausstellung ausgewählt. Eine Auswahl davon ist im Katalog zu sehen. Während der Ausstellungsdauer gaben die Beteiligten Führungen zur Ausstellung bzw. zu ihren Beiträgen. Als Teil des Outreach-Projekts gab es verschiedene Veranstaltungsformate, wie Live-Cooking-Events, Thinktanks, Diskussionsrunden oder Workshops mit Schulklassen. 

Welche Programmformate sind daraus entstanden?
Ausstellung, Führungen, Abendveranstaltung, Workshops 

Was sind die wesentlichen Learnings für das Museum?
Zentral für den Erfolg der Beteiligung war die Beziehungsarbeit mit den einzelnen Teilnehmenden, das Schaffen einer Vertrauensbasis und das Aufrechterhalten und Pflegen der Beziehungen auch über einen längeren Zeitraum. Die damit verbundenen nötigen Ressourcen im Team, aber natürlich auch der Teilnehmenden selbst sollten nicht unterschätzt werden, ebenso wie die Tatsache, dass alle Teilnehmenden unterschiedliche Bedürfnisse mit ins Projekt gebracht haben, auf die jeweils individuell eingegangen werden muss. 

Literatur und Weblinks zum Projekt
Tausend Töpfe – was Essen uns angeht – MARKK 
Noam Gramlich, Lara Selin Ertener. Tausend Töpfe. Was Essen uns angeht, Hamburg/MARKK Hamburg 2024; ISBN: 978-3-944193-31-1  

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