Demokratische Erhebungen und ihre Denkmäler. Ein globaler Blick auf die Zeit seit den 1970er Jahren

Weimar, Thüringen

Wie entstehen politische Umbrüche? Welche Faktoren entscheiden über Erfolg oder Scheitern von Protestbewegungen? Und wie prägen die Erinnerungen an demokratische Erhebungen bis heute nationale Narrative und politische Identitäten? Die Stiftung Ettersberg veranstaltet in Kooperation mit dem Hannah-Arendt-Institut für Totalitarismusforschung e. V. an der TU Dresden, der Thüringer Landeszentrale für politische Bildung und dem Zentrum für interdisziplinäre Ukrainestudien »Denkraum Ukraine« an der Universität Regensburg ein Symposium zu demokratische Aufbrüchen im globalen Vergleich.

Das Symposium betrachtet in global-vergleichender Perspektive die demokratischen Erhebungen seit den 1970er Jahren und deren Memorialisierung. Zum einen geht es um die Frage, welche unterschiedlichen politischen Konstellationen dazu führten, dass demokratische Erhebungen zu einem politischen Umbruch führten, zur langsamen Erosion autokratischer Machtstrukturen beitrugen oder mitunter auch gewaltsam niedergeschlagen wurden. Anschließend soll ein Blick auf die jeweiligen Formen der Memorialisierung geworfen und gefragt werden, welche Bedeutung demokratische Massenproteste für das historische Selbstverständnis in den jeweiligen nationalen Narrativen spielen.

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