Gewalt, Macht und Krieg sind gegenwärtige Realitäten, die politische Ordnungen erschüttern, gesellschaftliche Zusammenhänge zerreißen und kulturelle Institutionen vor grundlegende Fragen stellen. In einer Zeit, in der bewaffnete Konflikte auf dem europäischen Kontinent und weltweit das Denken und Handeln neu bestimmen, gewinnt die Frage nach der Rolle von Kunst, Kultur und Wissenschaft eine neue und dringende Bedeutung.
Die Henry Arnhold Dresden Summer School 2026 widmet sich der Frage, ob und wie Kunst und Kultur auf Gewalt, Macht und Krieg reagieren können und müssen. Eingeladen zur Bewerbung sind junge Forschende sowie junge Kulturfachleute aus Museen, Theatern, Archiven, Bibliotheken und verwandten Institutionen. Interessierte können sich bis zum 30. August 2026 für die Summer School mit dem Thema „Gewalt. Macht. Krieg – Kunst und Kultur in polarisierten Zeiten“ bewerben.