Mit Ohren sehen, mit Augen hören – Eine experimentelle Werkstatt zu den Möglichkeiten Kunst- und Musikvermittlung miteinander zu verschränken

Hannover / Wolfenbüttel, Niedersachsen

Wie klingt ein Gemälde oder eine Skulptur? Welche Farben oder Formen haben bestimmte Klänge? Finden sich musikalische Kompositionen, die malerisch oder bildhauerisch dargestellte Emotionen noch tiefergehend zum Ausdruck bringen – oder Zeichnungen, die die Wahrnehmung von Musik in eigene künstlerische Notationen übersetzen? Welche Zugänge kann Musik für Werke bildender Kunst eröffnen – welche bildkünstlerischen Verfahren können Musik anders oder neu erfahrbar machen? Wie kann ein solches Erleben für die eigene Vermittlungspraxis nutzbar gemacht werden?

Die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Sprengel Museum Hannover einen Workshop, der sich mit der Verschränkung von Kunst- und Musikvermittlung auseinandersetzt. Die experimentelle Werkstatt setzt sich zusammen aus theoretischen Inputs, der Diskussion von angewandten Beispielen und der praktischen Erprobung experimenteller Methoden und Vermittlungsstrategien in der Sammlung des Sprengel Museum Hannover. Hier werden verschiedene experimentelle Anordnungen erprobt und diskutiert, um daraus Ansätze und Formate für die eigene Kunst- bzw. Musikvermittlung zu entwickeln. Ziel der Werkstatt ist, durch die jeweils andere Perspektive überraschende Zugänge zu schaffen und Methoden zu erarbeiten, die ein neues und auch anderes Erleben von bildender Kunst und Musik ermöglichen.

Angesprochen mit diesem Workshop sind Vermittler:innen aus beiden Künsten, ebenso Musiker:innen und bildende Künstler:innen mit Interesse an der Entwicklung gemeinsamer Vermittlungsideen.

Fragen an Dr. Silke Feldhoff, Leitung des Programmbereichs Museum, Bundesakademie für Kulturelle Bildung.

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