Quo vadis, Personalmuseum?

Leipzig, Sachsen

Das 25-jährige Jubiläum des Blaubuchs von Paul Raabe nehmen die seither als „Kulturelle Gedächtnisorte“ (KGO) zusammengeschlossenen 22 Einrichtungen zum Anlass, um die Entwicklung ihres spezifischen Museumstypus zu erkunden. Dabei wollen die KGO nach der zukünftigen Orientierung der Personalmuseen fragen – in einer Zeit, in der die Informationsüberflutung und die damit einhergehende Kurzlebigkeit von Erinnerungen Dimensionen erreicht haben.

Unter dem Titel Quo vadis, Personalmuseum? werden diese Themen im Rahmen einer zweitägigen Fachtagung im Mendelssohn-Haus Leipzig mit Referent:innen aus den unterschiedlichsten Fachrichtungen kritisch erörtert. Angesichts der Tatsache, dass das letzte Standardwerk, Franz Rudolf Zankls Das Personalmuseum 1975 erschienen ist, verdient der Museumstypus, zu dem nicht nur die Häuser der KGO gehören, neue wissenschaftliche Blickwinkel und Impulse aus der Museumspraxis.

Die Fachtagung der „Kulturellen Gedächtnisorte von nationaler Bedeutung“ (KGO) wird gefördert durch den Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien.

Um Anmeldung wird gebeten unter: buero@mendelssohn-stiftung.de

zur Tagung