Wechselausstellung „Respekt. Eine Ausstellung übers gemeinsam Verschiedensein“

DASA Arbeitswelt Ausstellung in Dortmund

Ziel des Projektes war es, eine interaktive Wechselausstellung zu Diversität, Diskriminierung und Gleichberechtigung für Jugendliche zwischen 14 und 18 Jahren zu entwickeln. Sie sollte sich gezielt an den Lebenswirklichkeiten und Erfahrungen junger Menschen (in der Berufsorientierungsphase) orientieren, u. a. indem wir eine Reihe von Inhalten partizipativ entwickelten. Dabei wollten wir möglichst diversitätssensibel und diskriminierungskritisch vorgehen. Anstatt eines „Wir sprechen über sie“ sollten Jugendliche möglichst viel selbst zu Wort kommen und ihre Sicht auf die Themen vermitteln.  

„Eine wesentliche Bedeutung des Projekts ist die Stärkung demokratischer Werte nach außen und innen. Es erwuchs ein stärkeres Bewusstsein für Diversität, Privilegien und Ausschlüsse, das sich in den täglichen Umgang miteinander wie auch auf unsere Ausstellungsarbeit und die Kooperations- und Programmplanung auswirkt.“
Laura Hoss, Wissenschaftliche Referentin  

Zeitraum
Januar 2022 bis April 2024 

Finanzieller Rahmen
Entwicklungskosten: 70.000 Euro 

Beteiligtes Personal im Museum
3 Personen als kuratorisches Team (davon 1 Person auch Projektmanagement), 2 Personen für die Ausstellungsgestaltung, 1 Person Bildung und Vermittlung  

Beteiligte externe Gruppen oder Personen
Diverse Schulklassen im Rahmen von Kooperationen zwischen Schulen und DASA  

Jugendtreff für queere Jugendliche und Jugendliche of Colour  

Verein, der Jugendliche beim Berufseinstieg unterstützt  

Formen von Partizipation
Beantwortung von Reflexionsfragen zum Thema Diversität (z. B. wer bestimmt, was normal ist? Was ist Identität?)  

Collagen zum Thema Selbstbild/Fremdbild  

Social-Media-Videos zum Thema Respekt  

Überblickvideos zu den zentralen Fragestellungen der Ausstellung  

Memes  

Graffitis als Wandgestaltung 

Welche Programmformate sind daraus entstanden?
Interaktive Ausstellung, die zum Nachdenken und Austausch in der Gruppe anregt  

Workshops: theaterpädagogisches Angebot zum Thema „Respekt verkörpern“ und kreativer Zeichnen-Workshop zum Thema „Identitätsspuren“  

Was sind die wesentlichen Learnings für das Museum? 
Partizipation bedeutet Beziehungsarbeit, zeitlicher und personeller Betreuungsaufwand muss im Vorfeld mit eingeplant werden. 

Nachhaltiger Netzwerkaufbau für zukünftige partizipative Projekte notwendig. 

Vertrauen in den partizipativen Prozess und die Ergebnisse, Gelassenheit im Umgang mit eigenen Zielvorstellungen, Ambitionen und Umsetzungsmöglichkeiten. 

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