Arbeitskreis Bildung und Vermittlung

Bildung und Vermittlung
Übersee-Museum Bremen, Foto: M. Haase
profil
Der Arbeitskreis Bildung und Vermittlung im Deutschen Museumsbund konstituierte sich am 7. Mai 2014 in Mainz. Er setzt sich zum Ziel:
- eine Plattform für alle Kolleginnen und Kollegen der verschiedenen Museumssparten zu bilden, die an der Vermittlungsarbeit und Bildungsaufgabe von Museen interessiert sind,
- als Partner dem Bundesverband Museumspädagogik (BVMP) zur Seite zu stehen, um die Bildungs- und Vermittlungsaufgabe an Museen gemeinsam systematisch weiter auszubauen,
- den Austausch zu den anderen Fachgruppen und Arbeitskreisen des DMB zu fördern,
- die Professionalisierungsdiskussion im Bereich der Bildung und Vermittlung in Museen kritisch und konstruktiv zu begleiten und
- Forschungsprojekte in diesem Bereich zu unterstützen.
sprecherin
Anja Hoffmann
Teamkoordinatorin Didaktik und Vermittlung
:DASA Arbeitswelt Ausstellung Dortmund
Friedrich-Henkelweg 1-25
44149 Dortmund
T 0231 90 71 25 65
Hoffmann.A@baua.bund.de
termine
Call for Cases: Chancen und Herausforderungen kollaborativer Arbeitsprozesse
Im Rahmen der Jahrestagung des Deutschen Museumsbunds in Münster vom 10. bis 13. Mai 2026 planen der Arbeitskreis Bildung & Vermittlung und die Fachgruppe Geschichtsmuseen einen gemeinsamen Workshop am Dienstag, den 12. Mai 2026, 11-13 Uhr, zum Thema „Neue Partnerschaften, neue Wege: Chancen und Herausforderungen kollaborativer Arbeitsprozesse“. Wir suchen Fallbeispiele aus Ihrer Museumspraxis, die in Gruppen reflektiert und diskutiert werden. Dies können sowohl bereits umgesetzte kollaborative Projekte oder Maßnahmen als auch Ideen in der Entwicklungsphase sein. Bitte reichen Sie Ihren Vorschlag bis zum 9. März 2026 über das Formular ein.
Weitere Informationen zum Thema des Workshops
Angedockt an das Thema der DMB-Jahrestagung „Museen in der pluralen Gesellschaft“, wollen wir der Frage nachgehen, wie Museen die kollaborative Zusammenarbeit mit Akteuren der pluralen (Zivil)gesellschaft für alle Seiten fruchtbringend gestalten und so selbst pluraler werden können. Ob das Ziel dahinter die Gewinnung neuer Zielgruppen ist oder die Gestaltung erinnerungspolitischer Diskurse – immer stellt sich die Herausforderung, wie die unterschiedlichen Partner ins gemeinsame Schaffen und Wirken kommen. Während Kooperationen mit institutionellen Partnern, oft aus dem Kulturbereich, vielfach praktiziert werden, aber wenig an den internen Strukturen der Museen rütteln, erfordern kollaborative Projekte mit neuen Partnern und Zielgruppen ganz neue Denkweisen und Handlungsräume. Sie bieten das Potential, durch den Fokus auf gemeinsame Mehrwerte, das Durchlaufen gemeinsamer Lernprozesse und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe alle beteiligten Akteure weiterzuentwickeln und den Gegebenheiten und Bedarfen einer pluralen Gesellschaft näher zu bringen.
Wie können Kollaborationen erfolgreich umgesetzt werden? Welche Rahmenbedingungen, Arbeitsweisen und Vereinbarungen sind notwendig, um eine konstruktive und für alle bereichernde Zusammenarbeit zu ermöglichen? Welche Schwierigkeiten ergeben sich häufiger und welche Fallstricke gilt es zu umgehen? Anhand von Fallbeispielen möchten wir im Rahmen des Workshops praxisnahe Wege diskutieren, wie Kollaborationen zwischen Museen und Partnern aus der pluralen Gesellschaft erfolgreich gestaltet werden können. Mit unserem Call for Cases laden wir herzlich ein, an unserem Workshop mitzuwirken.
Frühjahrstagung des AK Bildung und Vermittlung und der Fachgruppe Geschichtsmuseen
Im Rahmen der Jahrestagung des Deutschen Museumsbundes. Weitere Informationen und […]
Am 13.05.2026 in Münster
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