Call for Cases
“Kollaborationen”. Workshop auf der DMB Jahrestagung in Münster, 12. Mai 2026
Neue Partnerschaften, neue Wege: Chancen und Herausforderungen kollaborativer Arbeitsprozesse in der pluralen Gesellschaft
Im Rahmen der Jahrestagung des Deutschen Museumsbunds in Münster vom 10. bis 13. Mai 2026 planen der Arbeitskreis Bildung & Vermittlung und die Fachgruppe Geschichtsmuseen einen gemeinsamen Workshop am Dienstag, den 12. Mai 2026, 11-13 Uhr, zum Thema „Neue Partnerschaften, neue Wege: Chancen und Herausforderungen kollaborativer Arbeitsprozesse“.
Angedockt an das Thema der DMB-Jahrestagung „Museen in der pluralen Gesellschaft“, wollen wir der Frage nachgehen, wie Museen die kollaborative Zusammenarbeit mit Akteuren der pluralen (Zivil)gesellschaft für alle Seiten fruchtbringend gestalten und so selbst pluraler werden können. Ob das Ziel dahinter die Gewinnung neuer Zielgruppen ist oder die Gestaltung erinnerungspolitischer Diskurse – immer stellt sich die Herausforderung, wie die unterschiedlichen Partner ins gemeinsame Schaffen und Wirken kommen. Während Kooperationen mit institutionellen Partnern, oft aus dem Kulturbereich, vielfach praktiziert werden, aber wenig an den internen Strukturen der Museen rütteln, erfordern kollaborative Projekte mit neuen Partnern und Zielgruppen ganz neue Denkweisen und Handlungsräume. Sie bieten das Potential, durch den Fokus auf gemeinsame Mehrwerte, das Durchlaufen gemeinsamer Lernprozesse und die Zusammenarbeit auf Augenhöhe alle beteiligten Akteure weiterzuentwickeln und den Gegebenheiten und Bedarfen einer pluralen Gesellschaft näher zu bringen.
Wie können Kollaborationen erfolgreich umgesetzt werden? Welche Rahmenbedingungen, Arbeitsweisen und Vereinbarungen sind notwendig, um eine konstruktive und für alle bereichernde Zusammenarbeit zu ermöglichen? Welche Schwierigkeiten ergeben sich häufiger und welche Fallstricke gilt es zu umgehen? Anhand von Fallbeispielen möchten wir im Rahmen des Workshops praxisnahe Wege diskutieren, wie Kollaborationen zwischen Museen und Partnern aus der pluralen Gesellschaft erfolgreich gestaltet werden können. Mit unserem Call for Cases laden wir herzlich ein, an unserem Workshop mitzuwirken.
Wir suchen Fallbeispiele aus Ihrer Museumspraxis, die in Gruppen reflektiert und diskutiert werden. Dies können sowohl bereits umgesetzte kollaborative Projekte oder Maßnahmen als auch Ideen in der Entwicklungsphase sein. Wichtig ist, dass Sie die Herausforderungen oder Zielsetzungen benennen, die Sie aktuell beschäftigen. Ausdrücklich sind Fallbeispiele erwünscht, bei denen man Schwierigkeiten diskutieren und an ihnen lernen kann. Lösungen können, müssen aber noch nicht gefunden sein. Wir interessieren uns für Beispiele aus Museen jeder Größe und Sparte. Bitte reichen Sie Ihren Vorschlag bis zum 9. März 2026 über das Formular ein, das Sie unter folgendem Link finden:
forms.office.com/e/UNxNXaRA0U (Protected link to emailsys1a.net)