Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

Als zentraler Ansprechpartner zu Fragen unrechtmäßiger Entziehungen von Kulturgut in Deutschland im 20. Jahrhundert in der Nachfolge der Arbeitsstelle für Provenienzforschung (AfP) versteht sich das Deutsche Zentrum Kulturgutverluste. Dabei gilt das Hauptaugenmerk des Zentrums dem sog. NS-Raubgut. Grundlage für seine Arbeit in diesem Bereich sind die 1998 verabschiedeten Washingtoner Prinzipien. Daneben zählen kriegsbedingt verlagerte Kulturgüter (sog. Beutekunst) sowie Kulturgutverluste während der sowjetischen Besatzung und in der DDR zu den Handlungsfeldern des Zentrums.
Der Bund, alle Länder und die drei kommunalen Spitzenverbände haben das Zentrum zum 1. Januar 2015 als rechtsfähige Stiftung bürgerlichen Rechts mit Sitz in Magdeburg gegründet. Der Präsident des Deutschen Museumsbunds, Prof. Dr. Eckart Köhne, ist stellvertretender Vorsitzender des Kuratoriums. 

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