Deutsches Zentrum Kulturgutverluste

Das Deut­sche Zen­trum Kul­tur­gut­ver­lus­te ist na­tio­nal und in­ter­na­tio­nal der zen­tra­le An­sprech­part­ner zu Fra­gen un­recht­mä­ßi­ger Ent­zie­hun­gen von Kul­tur­gut in Deutsch­land im 20. Jahr­hun­dert. Das Haupt­au­gen­merk des Zen­trums gilt hier­bei dem im Na­tio­nal­so­zia­lis­mus ver­fol­gungs­be­dingt ent­zo­ge­nen Kul­tur­gut ins­be­son­de­re aus jü­di­schem Be­sitz (sog. NS-Raub­gut). Grund­la­ge für sei­ne Ar­beit in die­sem Be­reich sind die 1998 ver­ab­schie­de­ten Wa­shing­to­ner Prin­zi­pi­en, zu de­ren Um­set­zung sich Deutsch­land im Sin­ne sei­ner his­to­ri­schen und mo­ra­li­schen Selbst­ver­pflich­tung be­kannt hat (Ge­mein­sa­me Er­klä­rung, 1999). Da­ne­ben zäh­len kriegs­be­dingt ver­la­ger­te Kul­tur­gü­ter (sog. Beu­te­gut) so­wie Kul­tur­gut­ver­lus­te wäh­rend der so­wje­ti­schen Be­sat­zung und in der DDR zu den Hand­lungs­fel­dern des Zen­trums. Seit April 2018 be­fasst sich das Zen­trum zu­dem mit der The­ma­tik Kul­tur­gut aus ko­lo­nia­len Kon­tex­ten.

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